<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203</id><updated>2009-03-01T15:40:26.464+01:00</updated><title type='text'>AyurvedaBlog</title><subtitle type='html'>Ayurveda ist Thema in vielen Medien, aber kaum jemand weiß, um was es dabei wirklich geht. Es ist mein Anliegen, etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Dafür werde ich für meine Leser immer wieder verschiedene Aspekte des Ayurveda durch Beiträge beleuchten.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>22</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-486533050463028320</id><published>2007-01-13T12:48:00.000+01:00</published><updated>2007-01-13T13:10:10.471+01:00</updated><title type='text'>Die Monate im Jahreslauf</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Zu Beginn des Jahres 2007 das mit einem für die Jahreszeit viel zu warmem Januar beginnt, möchte ich über den Sinn oder Unsinn unseres Kalenderjahres reflektieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Der islamische Kalender, der in Mondjahren rechnet ist ein reiner Mondkalender. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Die &lt;span style=""&gt;chinesischen und jüdischen Kalender&lt;/span&gt; sind &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astronomischer_Kalender" title="Astronomischer Kalender"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;color:#000000;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;astronomische Lunisolarkalender&lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lunisolarkalender" title="Lunisolarkalender"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;color:#000000;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, die sowohl die Mond- als auch die Sonnenzyklen berücksichtigen. Sie verwenden ebenso wie der der Berechnung des Osterfestes zugrunde liegende zyklische Mondkalender den synodischen Monat als Basis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Der vedische Kalender liefert Informationen über die Konstellation der Planeten und der Sterne und welche Auswirkungen sie auf die menschliche Psyche besitzen. Das Wort Panchangam bedeutet in Sanskrit „ fünf Glieder“ , und steht für die fünf grundlegenden Elemente: Name des Tages, Mondphase, Mondhaus, Winkel zwischen Sonne und Mond, und Halbtag. Der Kalender variiert je nach Standort.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Die ca. 30 variierenden indischen Kalender verwenden auf Fixsterne bezogene Einheiten. Das Kalenderjahr orientiert sich also am siderischen Jahr, dem Zeitraum zwischen zwei aufeinander folgenden Durchgängen der Sonne durch den Stundenkreis eines Fixsterns.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Bis zur Kalenderreform Julius Caesars, die am &lt;/span&gt;&lt;st1:date year="45" day="1" month="1" ls="trans"&gt;&lt;span style=""&gt;1. Januar 45&lt;/span&gt;&lt;/st1:date&gt;&lt;span style=""&gt; vor unserer Zeitrechnung in Kraft trat, lebten die Menschen im Westen nach einem Mondkalender. Der Monatsanfang wurde beim Erscheinen des Neumondes verkündet.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Das Jahr hatte nur 355 Tage zu 12 Mondzyklen. Vier aufeinander folgende Jahre&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;hatten 355, 377, 355 und 378 Tagen, also insgesamt 1465 Tage. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Vier Sonnenjahre haben aber nur etwa 1461 Tage, weshalb der Kalender bald vom Laufe der Jahreszeiten abwich. Um eine Anpassung ans Sonnenjahr zu schaffen, wurde nach mehreren Jahren immer wieder ein Schaltmonat eingefügt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Der von Julius Caesar beauftragte Astronom Sosigenes verlängerte die meisten Monate um einen Tag und führte das Sonnenjahr mit 365 Tagen ein. Nun musste nur noch jedes vierte Jahr ein Schalttag eingefügt werden. Diesen fügte man hinter dem 24. Februar ein. In der römischen Zählweise hieß der 24. Februar "ante diem VI Kal. Martii" der sechste Tag vor März und der Schalttag wurde als zweiter sechste Tag vor März bezeichnet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Zählung der Jahre erfolgte "nach der Gründung der Stadt" (ab urbe condita) Rom, die im Jahre 753 v. u. Z. angenommen wurde. Erst der Mönch Dionysius Exiguus schlug im 6. Jhdt. die Jahreszählung "nach Christi Geburt" neu aufzusetzen. Dieser Vorschlag wurde aber erst seit dem 9. Jhdt. allmählich umgesetzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Weil das Jahr im Durchschnitt 365,25 Tage hatte, das tropische Jahr aber nur 365,2422 Tage dauert, summiert sich der Unterschied nach 128 Jahren zu einem vollen Tag.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Das Osterfest hätte damit immer später im Jahreslauf stattgefunden. Deshalb wurde bereits auf dem Konzil von Konstanz 1414-1418 eine Kalenderreform beschlossen, die aber erst 1545 beim Konzil zu Trient bestätigt wurde. Die Umsetzung dieses Beschlusses erfolgte durch Papst Gregor im Jahr 1582.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;In diesem Jahr folgte auf den 4. Oktober direkt der 15. Oktober, um die bereits erfolgte Verschiebung ausgeglichen. Er legte weiter fest, dass&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;die vollen Jahrhunderte &lt;span style=""&gt;keine Schaltjahre&lt;/span&gt; mehr sind, sofern das Jahr nicht auch durch 400 teilbar ist. 1900 und 2100 sind also keine Schaltjahre, 2000 war aber eines. Auf 400 Jahre kommen dann 97 Schalttage. Somit dauert das gregorianische Kalenderjahr im Durchschnitt 365,2425 Tage und ist zeitlich nahe am tropischen Jahr.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Wer dies alles für eine rein mathematische Spielerei hält und glaubt, dass es keine Rolle spielt, wie der Jahreslauf des Kalenders aufgeteilt wird, sollte bedenken, dass der Mondzyklus die Säfte des Körpers und in der ganzen Natur in viel höherem Maße und in viel kürzeren Intervallen beeinflusst, als dies beim Sonnenzyklus der Fall ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Der Monatszyklus der weiblichen Menschen und Säugetiere sowie Ebbe und Flut der Meere sind prominente Beispiele dafür.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Monatsnamen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Die von Kaiser Karl dem Großen festgelegten Monatsnamen, die sich an christlichen Festen, den Jahreszeiten und der Landwirtschaft orientierten lauteten:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;1. uuintarmanoth&lt;span style=""&gt;               &lt;/span&gt;(Winter)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;2. horning&lt;span style=""&gt;                           &lt;/span&gt;(Spitze/Jahresende)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;3. lenzinmanoth&lt;span style=""&gt;                 &lt;/span&gt;(Frühling/Jahresbeginn)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;4. ostarmanoth&lt;span style=""&gt;                  &lt;/span&gt;(Ostern)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;5. uuinnemanoth&lt;span style=""&gt;               &lt;/span&gt;(Weide)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;6. brachmanoth&lt;span style=""&gt;                 &lt;/span&gt;(Brache/ruhendes Feld)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;7. heuuimanoth&lt;span style=""&gt;                  &lt;/span&gt;(Heuernte)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;8. aranmanoth&lt;span style=""&gt;                   &lt;/span&gt;(Getreideernte)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;9. uuitumanoth&lt;span style=""&gt;                  &lt;/span&gt;(Wald)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;10. uuindumemanoth&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;(Weinlese)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;11. herbistmanoth&lt;span style=""&gt;               &lt;/span&gt;(Herbst)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;12. heilagmanoth&lt;span style=""&gt;                 &lt;/span&gt;(Weihnachten)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Erst im 16. Jahrhundert setzten sich neben den germanischen langsam auch die lateinischen durch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die alten lateinischen Monatsnamen lauteten:&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;1. Martius&lt;span style=""&gt;                          &lt;/span&gt;(Mars als Fruchtbarkeitsgott/ heute März)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;2. Aprilis&lt;span style=""&gt;                            &lt;/span&gt;(heute April)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;3. Maius&lt;span style=""&gt;                             &lt;/span&gt;(Jupiter Maius der wachstumbringende Gott/ heute Mai)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;4. Junius&lt;span style=""&gt;                            &lt;/span&gt;(Juno die Gattin Jupiters/ heute Juni)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;5. Quintilis&lt;span style=""&gt;                         &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort fünfter/ heute Juli)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;6. Sextilis&lt;span style=""&gt;                           &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort sechster/ heute August)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;7. September&lt;span style=""&gt;                     &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort siebenter/ heute September)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;8. October&lt;span style=""&gt;                          &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort achter/ heute Oktober)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;9. November&lt;span style=""&gt;                     &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort neunter/ heute November)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;10. December&lt;span style=""&gt;                       &lt;/span&gt;(lat. Zahlwort zehnter/ heute Dezember&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;11. Januarius&lt;span style=""&gt;                        &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;(Janus der Gott des Eingangs und des Ausgangs/&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;                                                heute Januar)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;12. Februarius&lt;span style=""&gt;                     &lt;/span&gt;(Erinnerung an ein Reinigungsopfer&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;namens februa/&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;                                                heute Februar)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Zu Ehren der beiden ersten Caesaren wurden die Monate fünf und sechs später umbenannt in:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;5. Julius&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;6. Augustus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Ursprünglich begann das Kalenderjahr in Rom mit dem 1. März, dem Monat der Erneuerung und der Fruchtbarkeit. Die Wintersonnwende am 21. Dezember wurde als Wiedergeburt des neuen Lichtes zwar von allen Völkern als großes Fest begangen, stellte aber nicht den Beginn des Kalenderjahres dar, das an den für die von der Natur lebenden Menschen entsprach. Januar und Februar waren die beiden letzten Monate des Vorjahres.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;In der Republik Venedig galt dieser Jahresanfang bis zu ihrem Ende im Jahre 1797, in Russland bis ins 14. Jahrhundert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Bis zur Festsetzung des Neujahrstages im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr" title="Jahr"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;color:#000000;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Jahr 1691 &lt;span style=""&gt;durch &lt;/span&gt;Papst&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Innozenz XII. &lt;span style=""&gt;auf den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1._Januar" title="1. Januar"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;color:#000000;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;1. Januar&lt;span style=""&gt; galt in weiten Teilen Europas der &lt;/span&gt;6. Januar&lt;span style=""&gt; als Jahresbeginn.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Seit dem 14. Jhdt. feierte die römische Kirche den 1. Januar als "Fest der Beschneidung des Herrn". Jesus Christus gilt nun aber in der römischen Kirche seit dem Konzil von Nicäa 325 nach unserer Zeitrechnung als wesensgleich mit Gott. Weil es in unserer Zeit etwas merkwürdig erscheinen muss, dass ein mit Gott wesensgleicher Mensch am Genital beschnitten und damit verstümmelt wird, also einem archaischen widernatürlichen unchristlichen Ritus unterzogen wird, hob das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Vatikanische_Konzil" title="Zweite Vatikanische Konzil"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;color:#000000;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Zweite Vatikanische Konzil&lt;span style=""&gt; von 1962 das Fest der Beschneidung wieder auf. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Es wurde 1969 bei einer Kalenderreform durch das vorher gebräuchliche Hochfest der Gottesmutter Maria wieder ersetzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Der Jahresbeginn am 1. Januar scheint unwiderruflich festgeschrieben. Warum begehen wir den Jahresbeginn eigentlich nicht zweimal? Einmal am festgeschriebenen 1. Januar und einmal am sinnvolleren 1. März wie unsere germanischen Vorfahren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-486533050463028320?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/486533050463028320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=486533050463028320' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/486533050463028320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/486533050463028320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2007/01/die-monate-im-jahreslauf.html' title='Die Monate im Jahreslauf'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-115375493566217087</id><published>2006-07-24T17:28:00.000+02:00</published><updated>2006-07-24T17:28:55.940+02:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Focus: Fleisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem heißen Sommer ist für viele Menschen der Grill im Garten oder auf dem Balkon die beinahe tägliche Kochstelle. So manches Stück Fleisch wird dabei zubereitet. Das soll der Anlaß sein, den Focus auf das Thema Fleisch zu richten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fleisch ist das nahrhafteste Lebensmittel überhaupt. Es ist angezeigt bei Schwächezuständen, bestimmten Krankheitsphasen und um zu hohes Vata zu befrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig ist es das schädlichste Lebensmittel überhaupt, weil es zu Stoffwechselschlacken führt, Infektionen, Fieber und Tumore fördert, den Geist und die Sinne träge macht sowie Liebe und Hingabe entgegenwirkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ayurveda sind alle Lebensmittel in drei Klassen gemäß ihrer Wirkung auf den Geist unterteilt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Lebensmittel in der Erscheinungsweise der Tugend (sattva)&lt;br /&gt;• Lebensmittel in der Erscheinungsweise der Leidenschaft (rajas)&lt;br /&gt;• Lebensmittel in der Erscheinungsweise der Unwissenheit (tamas)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fleisch zählt zu den Lebensmitteln in der Erscheinungsweise der Unwissenheit.&lt;br /&gt;Es ist unrein und verwesend und die Ursache für trägen Geist, schlechte Lebensqualität und so manche Krankheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verzehr von tierischen Organen wie der Leber ist nährend für die entsprechenden menschlichen Organe. Aber das daraus entstehende Gewebe ist von minderer Qualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knochen und Suppe aus gekochten Knochen nähren zwar das Knochenmark, verunreinigen aber das Blut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fleisch verträgt sich nicht gut mit anderen Lebensmitteln wie Milch, Brot und Kartoffeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antidote zu Fleisch sind rohes Gemüse, Blattsalate, Gemüsesäfte, bittere Kräuter, Chili und Gewürznelken. Diese können der negativen Wirkung von Fleisch etwas begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen seiner warmen Energie ist Fleisch im Sommer sowieso möglichst zu meiden. Dies gilt auch für Kapha Zeitabschnitte am Morgen (6 - 10 Uhr) und am Abend (18 - 22 Uhr).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachten wir nun spezielle, häufig verzehrte Fleischsorten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rindfleisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; süß/scharf/süß   Vata beruhigend, Pitta und Kapha mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikationen:&lt;/span&gt; ernährend, blut- und muskelbildend, stärkend und Ausdauer verleihend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; toxisches Blut anreichend, verringert das Mitgefühl für andere Wesen und schwächt den Geist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Huhn und Truthahn&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie von weißem Fleisch:&lt;/span&gt; süß/zusammenziehend/scharf/süß, Pitta und Kapha mindernd, Vata mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie von dunklem Fleisch:&lt;/span&gt; süß/scharf/süß, Vata mindernd, Pitta und Kapha mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikationen:&lt;/span&gt; das Fleisch dieser Vögel ist das am leichtesten verdauliche Fleisch, es verbessert die Verdauung und bestimmte Krankheitszustände; es ist vorzugsweise als Suppe zu verzehren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; der Geist wird träge&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ente&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; süß/zusammenziehend/scharf/süß, Vata mindernd, Pitta und Kapha mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wirkung:&lt;/span&gt; nährend, aber schwerer verdaulich als Huhn und Truthahn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Lamm und Schaf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; süß/scharf/süß, alle Doshas mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikation:&lt;/span&gt; aphrodiasisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; fördert sexuelle Aktivitäten, verunsichert, führt zu Blutandrang, wenn mit Knoblauch verzehrt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Schwein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; süß/scharf/süß, alle Doshas mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikationen:&lt;/span&gt; keine!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; bewirkt Dumpfheit, Trägheit des Geistes und der Sinne, blockiert die Gewebe, ist sehr schwer verdaulich, verstärkt das Fettgewebe mehr als jedes andere Lebensmittel und ist höchst tamasisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Schweineschmalz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; süß/scharf/süß, sehr stark Ama bildend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; es verstopft die Kanäle, fördert Hautkrankheiten, die Bildung von Gallensteinen und Fettleibigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rehfleisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Energie:&lt;/span&gt; zusammenziehend/kalt/heiß, Vata mindernd, Pitt and Kapha mehrend, tamasisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wirkung:&lt;/span&gt; nährend, aphrodiasisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikationen:&lt;/span&gt; fördert die Bildung der Gewebe von Nieren und Knochen, verbessert die Fruchtbarkeit und das Wachstum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Meeresfisch Energie:&lt;/span&gt; süß/salzig/scharf/süß, Vata mindernd, Pitta und Kapha mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Süßwasserfisch Energie: &lt;/span&gt;süß/zusammenziehend/scharf/süß, Dosha neutral, aber bei übermäßigem Verzehr Pitta und Kapha mehrend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wirkung:&lt;/span&gt; stärkend, verjüngend, abführend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Indikationen:&lt;/span&gt; Plasma bildend; Fischöl nährt die Leber, die Haut, die Augen, stärkt das Herz, verringert Cholesterin und beugt Arteriosklerose vor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt; kann Durchfall und Erbrechen hervorrufen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur frischer Fisch, ungesalzen und unkonserviert ist bekömmlich. Konservierter Fisch fördert die Bildung von Stoffwechselschlacken (ama).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Unverträglichkeiten:&lt;/span&gt; Fisch verträgt sich nicht mit Milch, Zucker und Fleisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Antidote:&lt;/span&gt; Senf, Ingwer, Knoblauch, Kokosnuß, Limone und Zitrone!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Verzehr von Fleisch von Tieren aus reinen Genussgründen sollte gut überlegt werden. Die Nachteile überwiegen bei weitem die evtl. Vorteile. Hühnersuppe kann bei Schwächezuständen gute Dienste leisten. Fisch ist bei maßvollem Verzehr unter Beachtung der Unverträglichkeiten und der Antidote ein gesundes Lebensmittel.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-115375493566217087?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/115375493566217087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=115375493566217087' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/115375493566217087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/115375493566217087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/07/die-ayurveda-natur-apotheke_24.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-114398185543306525</id><published>2006-04-02T14:40:00.000+02:00</published><updated>2006-07-24T17:20:45.226+02:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Focus: Eier&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sind ölig, geschmeidig, schwer.         &lt;br /&gt;        &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß/zusammenziehend/erhitzend/scharf.&lt;br /&gt;Vata wird beruhigt, Pitta und Kapha werden erhöht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl das Eiweiß leicht, kühl und trocken ist, dominiert im vollständigen Ei die Energetik des Eigelbs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erhitzende Wirkung ist anhaltend, und zwar sowohl beim Verzehr von warmem als auch von kaltem Ei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Vata Konstitutionen sind Rührei und weichgekochtes Ei verträglich, nicht aber hartgekochte und gebratene Eier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kapha Konstitutionen sollen Eier generell meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitta Konstitutionen vertragen Ei, wenn sie zweimal soviel Eiweiß wie Eigelb verzehren. Dabei ist die Pitta erhöhende Wirkung eines vollständigen Eis ausgeglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wirkung von Eiern ist tonisierend, nährend, lindernd und aphrodisierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Medizinisch werden sie verordnet, um Kraft zu spenden, die Fruchtbarkeit zu erhöhen, zur Stärkung während Krankheitsphasen und bei sexueller Schwäche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Tamas-Qualität ist geringer als die von Fleisch von Säugetieren, Vögeln und Fischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Zubereitung von Eierspeisen empfiehlt es sich, wegen ihrer Wirkung als Antidote folgende Zutaten zu verwenden:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Petersilie, Gelbwurz, Zwiebel und Blattkoriander.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eier sind schwer verdaulich, wobei die hartgekochte Form die schwerstverdauliche ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vata Konstitutionen vertragen aufgrund ihres relativ schwachen Verdauungsfeuers überhaupt keine hartgekochten Eier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell gilt, dass hartgekochte Eier nur in Ausnahmefällen und in geringem Maße verzehrt werden sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider gilt dies auch für Ostereier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-114398185543306525?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/114398185543306525/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=114398185543306525' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114398185543306525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114398185543306525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/04/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-114373113486573841</id><published>2006-03-30T17:05:00.000+02:00</published><updated>2006-03-30T17:08:57.390+02:00</updated><title type='text'>Ostern</title><content type='html'>Ostern beginnt mit dem „Gründonnerstag“, der bei unseren germanischen und keltischen Vorfahren der höchste Feiertag war. Er war dem Wetter- und Gewittergott Donar geweiht. Die römische Kirche ließ später an diesem Tag junge Täuflinge Buße tun. So wurde er zum Gründonnerstag, dem Tag der „Neulinge“ im Englischen Greenhorns genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Mondin bestimmt nicht nur den Tod und die Auferstehung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ostern leitet sich vom Begriff  "Ostara" (Osten), "Eostre" oder "Eoastrae" ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr - Freyja).&lt;br /&gt;Zum Fest der Göttin Ostara wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte) gefeiert. Die Tage sind länger als die Nächte und der Frühling hat sich gegenüber dem Winter durchgesetzt.&lt;br /&gt;Zu Ostara wurde auch der Schwerttanz getanzt, der den Kampf des Sonnengottes mit den Wintermächten und deren Niederlage versinnbildlichen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den unterworfenen doch stets gefährlichen germanischen und keltischen Feinden des riesigen römischen Imperiums ihre Identität zu nehmen, wurden sie ihrer Religion beraubt. Diese wurde danach systematisch von den römischen Kirchenfürsten durch christliche Mythen und Rituale ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wurde auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 unserer Zeitrechnung festgelegt, dass Ostern immer auf den ersten Frühjahrsvollmond fällt. Da aber die Dauer eines Jahres kein Vielfaches der Dauer eines Mondumlaufs um die Erde ist, wurde Ostern zu einem „beweglichen“ Feiertag zwischen dem 22. März und dem 25. April eines jeden Jahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die frühe römische Kirche erschien es unumgänglich, das wichtigste Kernstück ihrer Lehre, die Auferstehung Jesus Christus vom Tode, mit den uralten Frühjahrs- und Fruchtbarkeitskulten der eroberten Völker in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tod und die Auferstehung Jesus Christus wurden damals vom Charakter der Festtage befreit und zu flexiblen Daten gemacht. Einige weitere wichtige Feiertage der römisch katholischen Kirche leiten sich vom Termin des Ostersonntags ab. So ist der Aschermittwoch 46 Tage vor dem Ostersonntag, Christi Himmelfahrt ist 39 Tage, der Pfingstsonntag ist 49 Tage und Fronleichnam ist 60 Tage nach dem Ostersonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der christlichen Lehre wird das Wort Ostern von Osten abgeleitet. Die Blicke der Frauen, die zuerst am leeren Grab Jesu standen, sollen sich nach Osten zum Sonnenaufgang/Morgenröte ( lat. aurora ) gerichtet haben, denn sie hätten geglaubt, dass Jesu von dort auf die Erde zurückkehre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den romanischen Sprachgebieten findet sich die Verbindung zum jüdischen Passahfest in dem Wort für das Ostern ( französisch: paques ).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christlichen Kirchen feiern die Auferstehung Jesu nach dem jüdischen Passahfest, denn Jesu ist am dritten Tag nach Passah auferstanden. Das Passahfest findet am 14. Nisan, der ersten Vollmondnacht des ersten Monats des Jahres, nach dem babylonischem Mondkalender statt und erinnert an den Auszug Israels aus Ägypten. Dadurch fällt der Feiertag der Auferstehung von Jahr zu Jahr auf verschiedene Wochentage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Das Ei als Symbol für Lebenskraft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere germanischen und keltischen Vorfahren brachten der Frühlingsgöttin Ostara Eier zum Opfer. Das Ei ist seit Urzeiten Symbol für die Wiederkehr des Lebens, die Fruchtbarkeit, die Erneuerung und die Auferstehung. Die Verbindung von Ei und Hase verstärkt diese Symbolik durch den bekannten Vermehrungsdrang der Hasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil in der früheren christlichen 40 tägigen Fastenzeit mit Ausnahme des vierten Fastensonntags keine Eier gegessen werden durften, mussten die in diesem Zeitraum gelegten Eier haltbar gemacht werden. Man kochte die Eier und gab zur weiteren Haltbarmachung bestimmte pflanzliche und mineralische Zutaten ins Wasser, was die Eischale einfärbte. Dies war zugleich praktisch, weil sich dadurch frisch gelegte Eier von den haltbar gemachten unterschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der Zeit entwickelte sich hieraus der Brauch des Eierfärbens. Die Suche der „vom Osterhasen versteckten Eier“ wurde im Laufe der Zeit zu einem beliebten Brauch für Jung und Alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie leicht zu erkennen ist, sind die Ursprünge und Wurzeln unserer heutigen christlichen Feiertage im Kontext der Religion unserer Vorfahren zu finden. Die aus machtpolitischen Gründen organisierte Zwangschristianisierung der eroberten Völker durch das römische Imperium war rundum erfolgreich. Eine Wiederholung dieser Strategie fand in späterer Zeit ebenso erfolgreich in Südamerika und Afrika statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dato wird die römisch-katholische Kirche von Rom aus regiert. Die übliche Taufe der Säuglinge ist eine lebendige Form der Zwangschristianisierung. Wer als Erwachsener seinen eigenen Vorstellungen folgend, die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche aufgeben will, kann dies in Deutschland nicht etwa bei seiner Kirche selbst tun, sondern muß je nach Bundesland beim Amtsgericht oder Standesamt persönlich einen Antrag auf Kirchenaustritt stellen. Ein schriftlicher Antrag ist nicht möglich. Dies verdeutlicht die bis heute fortdauernde Verflechtung von Staat und Kirche. Sie ist nur verständlich, wenn man die historische Entwicklung über das „Heilige römische Reich deutscher Nation“ bis hin zur Bundesrepublik Deutschland kennt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-114373113486573841?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/114373113486573841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=114373113486573841' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114373113486573841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114373113486573841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/03/ostern.html' title='Ostern'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-114165353636344860</id><published>2006-03-06T14:51:00.000+01:00</published><updated>2006-03-06T15:05:28.993+01:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Focus: Milch und Milchprodukte - Teil III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;         Sanskrit: Dugdha, auch Kshira&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß/kalt/süß. Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird vermehrt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bei der Betrachtung eines Lebensmittels muß sein Geschmack, seine Eigenschaften, sein Stoffwechselendprodukt „der Geschmack nach der Verdauung“ und seine Wirkung auf den Körper untersucht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geschmack von Kuhmilch ist süß, ihre Eigenschaften sind feucht, kalt und schwer, ihr Stoffwechselendprodukt ist ebenfalls süß und ihre Wirkung ist kühlend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die nachfolgende ayurvedische Betrachtung der Kuhmilch, die als die beste Milch gilt, bezieht sich rein auf Roh- und Vorzugsmilch von ökologisch gehaltenen Kühen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Andere Milch sollte wie bereits dargestellt aufgrund ihrer negativen Eigenschaften nicht verzehrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Milch gilt als sattvisches Nahrungsmittel, das einen reinen Geist schenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Milch ist kräftigend, die Gewebe stärkend, tonisierend, verjüngend, nährend, aphrodisisch, beruhigend und mild abführend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie nährt das Plasma, die Haut und alle Gewebe, besonders das Fortpflanzungsgewebe. Für Lungen und Magen ist sie ein Tonikum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Milch beruhigt trockenen Husten und trockenen Hals, Fieber und Durst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit Ghee (Butterreinfett) verzehrt, wirkt sie mild abführend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist ausgezeichnet für Kinder und ältere Menschen, weil sie das Gehirn und die Nerven nährt, den Verstand stärkt und das Gedächtnis verbessert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gekochte Milch reduziert Vata und Kapha und fördert das Fortpflanzungsgewebe.&lt;br /&gt;Kalte Milch erhöht Kapha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird Milch mit wärmenden, beruhigenden Kräutern gekocht, fördert sie den Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kontraindikationen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Weil Kuhmilch feucht und schwer ist, kann sie das Verdauungsfeuer schwächen, Allergien sowie Rheuma und Erkältungskrankheiten begünstigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich gilt, dass Milch nie bei Nacht konsumiert werden darf, außer zum Abführen oder zum Beruhigen. In diesen Ausnahmefällen ist die Milch zusammen mit Kräutern wie Ingwer und Zimt aufzukochen, um die Schwere der Milch zu beseitigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ziegenmilch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Wirkung ist wärmend. Sie harmonisiert Kapha und vermehrt Vata und Pitta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziegenmilch ist leicht verdaulich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wird bei Lungentuberkulose verordnet, bei Fieber, Atemstörungen, Menstruationsstörungen und bei Durchfall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Joghurt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Dadhi&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß, sauer/kalt/süß. &lt;br /&gt;Süßer Joghurt: Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird vermehrt.&lt;br /&gt;Saurer Joghurt: Vata wird harmonisiert, Pitta und Kapha werden vermehrt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich sprechen wir hier nur über selbst gemachten Joghurt aus Roh- oder Vorzugsmilch. Industriell erzeugter Joghurt hat noch mehr Nachteile als die Milch, aus der er gewonnen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joghurt ist ein fermentiertes Milchprodukt, das sehr empfehlenswert ist für Menschen mit Milchzuckerintoleranz, weil die Laktose bei der Fermentation reduziert wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joghurt ist nährend. Er regt die Verdauung an. Zusammen mit Schwarzem Pfeffer und Kandiszucker stärkt er den Körper besonders gut. Er nährt alle Gewebe.&lt;br /&gt;Während einer Mahlzeit in kleiner Menge verzehrt, verbessert er die Verdauung der anderen Bestandteile der Mahlzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er stärkt die positive Darmflora, verbessert vaginale Hefepilzinfektionen, stärkt das Immunsystem, verleiht generell Stärke und unterstützt den Körper bei grippalen Infekten, Erkältungen, Infektionen des Verdauungstraktes, bei zu hohem Cholesterinspiegel und auch bei Magersucht und Auszehrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übermaß verzehrt verursacht er Verstopfung des Darmes und der Srotas. Akne und andere Hautirritationen können auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Joghurt sollte nicht nach Sonnenuntergang verzehrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer unter Verstopfung und Blockaden der Kanäle leidet, darf keinen Joghurt verzehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joghurt verträgt sich nicht mit Milch, sauren Früchten und Melonen.&lt;br /&gt;Den Blähbauch nach dem Verzehr von industriell hergestelltem Joghurt mit saurer Fruchteinlage ist eine typische Folge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Buttermilch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Lassi, auch Takra&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß, sauer/kalt/süß. &lt;br /&gt;Vata wird harmonisiert, Pitta und Kapha werden vermehrt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bitte geben Sie kein Salz in die selbst gemachte Buttermilch aus Roh- oder Vorzugsmilch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buttermilch ist zusammenziehend, die Verdauung fördernd und harntreibend.&lt;br /&gt;Sie ist eines der am leichtesten zu verdauenden Lebensmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wird empfohlen bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und Malabsorption, bei Schwäche, Auszehrung und Genesungsphasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie verbessert Ödeme, Hämorrhoiden, Blutarmut, Magersucht und nährt die Milz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Butter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Navanita&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß /kalt/zusammenziehend. &lt;br /&gt;Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird vermehrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Butter aus Rohmilch ist wie die Milch selbst ein uraltes Lebensmittel. Bevor die ersten Butterfabriken entstanden, wurde die Milch solange stehen gelassen, bis sich oben der Rahm abgesetzt hatte und abgeschöpft werden konnte. Der Rahm wurde so lange gebuttert, bis sich die so genannten etwa zwei mm großen Butterkörner bildeten, die noch ca. 30 % aus Wasser bestanden. Sie wurden gewaschen und durch Pressen von der Buttermilch getrennt. Danach wurde solange geknetet, bis die richtige Konsistenz erreicht war. Dabei konnten sich die aus der Milch stammenden Milchsäurebakterien vermehren und Milchsäure produzieren. So entstand Sauerrahmbutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der heutigen industriellen Butterherstellung dauert das Aufrahmen nur noch Sekunden. In Zentrifugen wandert der Rahm nach oben und wird abgeschöpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis auf die so genannte Landbutter, die ausschließlich auf dem Bauernhof selbst hergestellt und verkauft wird, muß jede andere Butter bei 90 bis 100 Grad C. pasteurisiert werden, um die enthaltenen Mikroorganismen abzutöten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Abkühlen werden Milchsäurebakterien zugesetzt, um Sauerrahmbutter zu erhalten. Die heute meist angebotene „mildgesäuerte“ entsteht, in dem der fertigen Süßrahmbutter Milchsäurebakterien und Milchsäure zugesetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Art und Qualität des Futters der Kühe führt zu unterschiedlicher Farbe und Konsistenz der Butter. Sommerbutter ist weicher und kräftiger in der Farbe, weil mit der Grünfütterung mehr ungesättigte Fettsäuren und Carotinoide in Milch und Butter gelangen als im Winter. Das Winterfutter bewirkt mehr gesättigte Fettsäuren und eine etwas festere Konsistenz der Butter. Um den relativ großen Unterschied zwischen Sommer- und Winterbutter auszugleichen, dürfen die Hersteller beide Sorten miteinander vermengen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Butter muss folgende Kriterien erfüllen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Mindestens einen Milchfettgehalt von 80% und höchstens von 90 %&lt;br /&gt;• Maximaler Wassergehalt von 16%&lt;br /&gt;• Die fettfreie Milchtrockenmasse darf höchstens 2% betragen&lt;br /&gt;• Gesalzene Butter muss mindestens 80% Fett enthalten&lt;br /&gt;• Sauerrahmbutter und mild gesäuerte Butter dürfen nur die urspünglich &lt;br /&gt;        enthaltenen oder speziell hinzugefügte Säurebakterienkulturen enthalten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Butter wird in Deutschland in verschiedenen Handelsklassen angeboten. Die Einteilung erfolgt anhand eines Punkte-Systems. Die Punkte werden von amtlichen Prüfern für die Qualität der Butter vergeben, im Einzelnen für Geruch, Geschmack, Streichfähigkeit, Gefüge und Aussehen. Die entsprechende Handelsklasse muss auf der Verpackung vermerkt sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Deutsche Markenbutter&lt;/span&gt; muss mindestens 20 von 25 der zu vergebenden Punkte erhalten haben. Sie muss aus gekühlter, pasteurisierter Sahne hergestellt sein. Auf der Verpackung muss ein Hinweis auf die "Amtliche Kontrolle" des zuständigen Bundeslandes vermerkt sein. &lt;br /&gt;• &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Deutsche Molkereibutter&lt;/span&gt; muss mit mindestens 15 Punkten bewertet sein, &lt;br /&gt;• &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Deutsche Kochbutter&lt;/span&gt; mit mindestens 5 Punkten. &lt;br /&gt;• &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Deutsche Landbutter&lt;/span&gt; zählt nicht mehr zu den eigentlichen Handelsklassen. Ihre Herstellung findet direkt beim Milchbauern statt und nicht in den Molkereien. &lt;br /&gt;• &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ausländische Butter&lt;/span&gt; wird auch als Importbutter bezeichnet. Ihr Herkunftsland muss auf der Verpackung angegeben sein (z. B.: Irische Markenbutter). Auch Importbutter unterliegt der Kennzeichnungspflicht nach deutschen Handelsklassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bio-Butter wird zu 100% aus Öko-Milch hergestellt, die aus der Region stammen muss. Der Zusatz von Speisesalz ist erlaubt. Bei der Sauerrahmbutter ist nur eine mikrobiologische Säuerung zulässig. Eine „Mildgesäuerte“ ist bei Bio-Butter nicht zulässig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die im Sinne von Ayurveda zu empfehlende Butter ist die Ökoversion der Deutschen Landbutter. Diese muß aus Rohmilch hergestellt werden und darf nur vom Milcherzeuger ab Hof verkauft werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäß Ayurveda verbessert Butter die Verdauung, den Teint und ist ein Aphrodisiakum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empfohlen ist sie auch bei Hämorrhoiden, Gesichtslähmung und Bronchitis, Lungentuberkulose, Augenprobleme und Erkältungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fettsucht, Verstopfung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ghee (geklärte Butter)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Ghrita&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß /kalt/süß. Alle fünf Elemente sind hier vereint.&lt;br /&gt;Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird leicht vermehrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ghee gilt generell als das beste Fett für den Körper. Es harmonisert alle Arten von Agni (Verdauungsfeuer). Es unterstützt alle Gewebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Das im Sinne von Ayurveda beste Ghee wird aus Deutscher Öko-Landbutter gewonnen. Dabei muß es sich um Sauerrahmbutter handeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann hoch erhitzt werden, weil das Wasser (Siedepunkt 100 Grad C.) und die Eiweißbestandteile (Verbrennpunkt ca. 125 Grad C.) ja bereits ausgeschieden wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geschmack ist fein, süßlich mit einem leichten Nußaroma. Alle Speisen werden so verfeinert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ghee ist tonisierend, lindernd, verjüngend, säurebindend und nährend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ghee wird eingesetzt um Gewicht aufzubauen. Es verbessert das Knochenmark, den Samen und generell das Fortpflanzungsgewebe.&lt;br /&gt;Bei Knochenbrüchen dient es dem Zusammenwachsen der Teile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Intelligenz, die Augenkraft, die Stimme, die Leber, die Nieren und das Gehirn, das Gedächtnis, der Haarwuchs und die Verdauung werden verbessert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unspezifische Kopfschmerzen und Migräne werden durch regelmäßige tägliche Gaben von 50 bis 70 Gramm Ghee günstig beeinflusst.&lt;br /&gt;Wenn Vata und Pitta angereichert sind, erfolgt die therapeutische Verabreichung von Ghee in den Herbstmonaten. Ist jedoch Kapha angereichert, wird Ghee tagsüber in der heißen Jahreszeit verabreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Stabilisierung des seelischen Gleichgewichts werden zwei Eßlöfel Ghee in warmer, mit Kandiszucker gesüßter Roh- oder Vorzugsmilch zur Bettzeit empfohlen. Älteres Ghee wird dabei bevorzugt. Bei schwacher Verdauung wird etwas Ingwer und/oder schwarzer Pfeffer in die Milch gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ayurveda empfiehlt, jeden Morgen als erstes einen Löffel voll Ghee zu sich zu nehmen, um die Wachsamkeit und den geistigen Scharfsinn zu fördern und gleichzeitig den Alterungsprozeß zu verlangsamen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ghee ein reines Fett ist, vermögen seine kurz- bis mittelkettigen Fettsäuren nur das HDL zu erhöhen, das harmlos ist für den Körper.&lt;br /&gt;Um „schlechtes“ LDL Cholesterin aus dem Körper auszuleiten, werden Kräuter wie Ashwagandha ins Ghee eingearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell wird Ghee als Vehikel benutzt um Wirkstoffe von Pflanzen schneller zu den Zellen zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Frischkäse&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Panir&lt;br /&gt;         &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Energetik: süß, sauer /heiß/sauer.&lt;br /&gt;Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird vermehrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt ein Wort zum Thema Käse. Der Ayurveda empfiehlt ausschließlich den Verzehr von Frischkäse. Dieser kann aus ökologisch erzeugter Roh- oder Vorzugsmilch einfach und schnell zu Hause hergestellt werden. Bitte nicht salzen, denn das Salz würde Pitta erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hartkäse ist im Ayurveda unbekannt, weil er zu salzig und fetthaltig ist. Dadurch ist er sehr schwer verdaulich und die wenigsten Verdauungssysteme kommen damit zurecht. Wenn Hartkäse dann unbedingt zusammen mit wärmenden Gewürzen wie Pfeffer, Chili, Basilikum etc. verzehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weichkäse ist nährend und zusammenziehend. Er wird gerne bei Durchfall und Blutungen verzehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kontraindikationen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verstopfung, Verschleimung, Blutandrang, Blockaden der Kanäle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nun auf zum Bio-Bauernhof und frische Rohmilch gekauft! Dann brechen neue Zeiten an und Ihre Familie weiß es zu schätzen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Meine Frau und ich kaufen Rohmilch und frische Landbutter im Hofladen des Demeter Eichwaldhofs im Öko-Landbau-Zentrum Darmstadt www.eichwaldhof.de&lt;br /&gt;Viele begeisterte Kunden holen dort täglich ihre frische Rohmilch ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verzichten auf jegliches Erhitzen und trotzdem bleibt die Rohmilch im Kühlschrank mindestens fünf Tage lang haltbar.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Weil unser Immunsystem und unser Verdauungstrakt in Ordnung sind, schöpfen wir den größten Nutzen aus diesem gesunden Geschenk der ökologisch und artgerecht gehaltenen Kühe auf dem Eichwaldhof.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-114165353636344860?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/114165353636344860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=114165353636344860' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114165353636344860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114165353636344860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/03/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-114104586060877446</id><published>2006-02-27T14:10:00.000+01:00</published><updated>2006-02-27T14:11:00.873+01:00</updated><title type='text'>Vogelgrippe und Immunsystem</title><content type='html'>Die Deutsche Presseagentur dpa lancierte für Sa. 25. Feb. 2006 eine Meldung mit der Überschrift „Vogelgrippe breitet sich weiter aus“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darin heißt es an einer Stelle:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Kadaver der infizierten Tafelente aus dem baden-württembergischen Überlingen am Bodensee war bereits am 15. Februar in die örtliche Veterinär-Untersuchungsanstalt und am 21. Februar zum Friedrich-Loeffler-Institut auf Riems gebracht worden. Der Fund bei der Entenart, die am Bodensee überwintert, deutet auf einen früheren Einfall des Virus in der Region hin. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Wir denken, dass das Virus schon länger da ist, aber erst jetzt ausbricht – vielleicht weil die Vögel geschwächt sind“&lt;/span&gt;, sagte der Leiter der Vogelwarte Radolfzell, Wolfgang Fiedler.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschwächte Vögel laufen also Gefahr vom Virus angesteckt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Immunsystem der Vögel ist nach dem langen kalten Winter nicht mehr auf seiner vollen Höhe, so dass das Virus jetzt die Oberhand gewinnt, obwohl es wahrscheinlich schon länger im Vogelkörper weilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Menschen ist das in etwa ebenso. Wer ein geschwächtes Immunsystem hat, wird sehr viel häufiger Opfer einer Infektionskrankheit, als Menschen mit einem funktionstüchtigen Immunsystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Ayurveda Medizin legt deshalb besonderen Wert auf die Erhaltung oder Wiederherstellung eines leistungsfähigen, stabilen Immunsystems.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gerade in der Überganszeit vom Winter auf den Frühling sind viele Menschen geschwächt, weil sie in der kalten Jahreszeit zuviel Kapha angereichert, ihr Verdauungsfeuer nicht ausreichend am Brennen erhalten und ein großes Reservoir an Stoffwechselschlacken angesammelt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sinnvolles Fasten mit Ausleitung der Stoffwechselschlacken und Kapha Abbau ist nun angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken Sie stets an Ihre Immunabwehr. Hervorragende Helfer sind das Kräutermus Chyavanprash, Maulbeerzubereitungen, wozu auch Noni zählt, Granatapfel-, Quitten- und Sanddornzubereitungen, die Amlafrucht, generell die Vitamine C (besonders in Verbindung mit Zink) und E sowie Beta-Barotin, um nur einige wenige zu nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte Ihre Darmschleimhaut angegriffen und das Milieu im Darm insgesamt gestört sein, ist primär das darmassozierte Immunsystem wieder zu sanieren, bevor die guten Helfer überhaupt ihre volle Wirkung zeigen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich schwach und abgeschlagen fühlt, sollte den Zustand seines Darmes unbedingt therapeutisch durch entsprechende mikrobiologische Stuhluntersuchungen abklären lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einfluß unserer Psyche auf das Immunsystem ist ebenfalls bedeutend. Wer Herpes-Symptome zeigt, weiß dies aus eigener Erfahrung. Ein beleidigendes Wort, das zu Herzen geht, Liebesentzug von Menschen auf die man zählt oder Mobbing, um ein paar wenige Auslöser zu nennen, können das Immunsystem extrem schnell und wirkungsvoll schwächen. Innerhalb kurzer Zeit können sich in solchen Situationen die ersten Lippenbläschen zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem stabilen Immunsystem und einer guten Gemütsverfassung sind wir gegen Virusinfektionen recht gut gewappnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achten wir also darauf, dass wir uns durch falsche Ernährung und falsche Lebensweise nicht selbst schwächen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den wildlebenden Vögeln, die Ende des Winters mangels ausreichender Nahrung anfällig geworden sind, können wir Menschen zu jeder Jahreszeit aus dem Vollen schöpfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-114104586060877446?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/114104586060877446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=114104586060877446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114104586060877446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114104586060877446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/02/vogelgrippe-und-immunsystem.html' title='Vogelgrippe und Immunsystem'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-114070502097597737</id><published>2006-02-23T15:24:00.000+01:00</published><updated>2006-02-23T15:33:53.730+01:00</updated><title type='text'>Fastnacht - Fastenzeit</title><content type='html'>Die eigentliche Bedeutung der Fastnacht ist den wenigsten Menschen heute noch bewusst. Darum lohnt sich eine kurze Betrachtung allemal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Auch „Fünfte Jahreszeit“ genannt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als „Fünfte Jahreszeit“ gehört die Fastnacht in allen katholischen Ländern zum festen Bestandteil des nichtlithurgischen Kirchenjahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christliche Fastenzeit geht dem Osterfest voran, das seit dem Konzil von Nicäa 325 auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgesetzt wurde. Damit sind sowohl die Fastnacht, die Fastenzeit und das Osterfest bewegliche Daten, die von Jahr zu Jahr variieren. Es ist geradezu frappierend, dass das Herzstück des christlichen Glaubens, der Tod und die Auferstehung Jesus Christus, einer Orientierung am Mondzyklus folgt und damit keinen Fixpunkt außer dem Mond selbst hat. Darüber werde ich in einem separaten Blog zum Thema Ostern einige Gedanken äußern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis ins 4. Jhdt. lässt sich der christliche Brauch der Fastenzeit zurückverfolgen.&lt;br /&gt;Seit dem Beginn des 13. Jhdt. ist mittelhochdeutsch „vastnacht“ als Vorabend des Fasttages Aschermittwoch belegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die eigentliche Fastnacht beginnt am Donnerstag vor dem Fastnacht Sonntag und dauert bis Fastnacht Dienstag. Früher hieß der Fastnacht Sonntag (Estemihi) auch „Großer Fastabend“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fastenzeit dauert 40 Tage vom Aschermittwoch bis zum Ostersonntag. Ihre Dauer wurde so festgelegt, weil nach Matthäus 4.2 Jesus in der Wüste 40 Tage lang gefastet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Synode von Benevent im Jahr 1091 wurden die Sonntage innerhalb der Fastenzeit vom Fasten ausgenommen und der Beginn der Fastenzeit damit zeitlich nach vorne verschoben, um die festgesetzten 40 Tage Fasten wieder zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese zeitliche Änderung der Fastenzeit konnte sich nicht überall durchsetzen, so dass bis heute vor allem am Oberrhein die Fastnacht als so genannte „Bauernfastnacht“ im Gegensatz zur neu terminierten „Herrenfastnacht“ erst in der jetzigen Fastenzeit beginnt. Ein außergewöhnliches Beispiel der Beibehaltung uralten germanischen Brauchtums, das von der Allmacht der römischen Kirche nicht einmal im Laufe von Jahrhunderten ausgemerzt werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher war es den Christen untersagt, während der gesamten 40 Tage der Fastenzeit Fleisch, Milchprodukte, Eier und Wein zu verzehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis 1966 war das Fasten für jeden Gläubigen verbindlich vorgeschrieben. Seit dem gelten in der römisch katholischen Kirche als verbindliche Fastentage nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag. Die Kirche schreibt genau vor, was die Gläubigen an diesen Tagen essen dürfen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine Hauptmahlzeit und je eine kleine Stärkung am Morgen und am Abend. Auf Fleisch ist zu verzichten. Vegetariern wird empfohlen auf etwas anderes wie z.B. Süßigkeiten zu verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ayurvedisch betrachtet ist die Zeitperiode des Übergangs vom Winter ins Frühjahr die ideale Zeit, um sich von einem Zuviel an Kapha und den angesammelten Stoffwechselschlacken zu lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Radikales Fasten ist jedoch nicht im Sinne von Ayurveda. Dann schon eher eine Orientierung an der früheren christlichen Praxis des Fastens (siehe oben).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Um mich von Stoffwechselschlacken (Ama) zu befreien, unterziehe im mich jedes Jahr einer Reinigungskur, deren Ablauf in meinem Blog „Entschlackung in der Fastenzeit“ vom 05. März 2005 nachzulesen ist.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-114070502097597737?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/114070502097597737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=114070502097597737' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114070502097597737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/114070502097597737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/02/fastnacht-fastenzeit.html' title='Fastnacht - Fastenzeit'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113924140486852909</id><published>2006-02-06T16:54:00.000+01:00</published><updated>2006-02-06T16:56:45.196+01:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Focus: Milch und Milchprodukte - Teil I&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der jetzigen Jahreszeit leiden wieder viele Menschen an Kapha-Symptomen mit Verschleimungen. Dies soll der Anlaß sein, das Thema Milch und die daraus gewonnenen Produkte näher zu beleuchten, denn Milch ist ein Schleimbildner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Milch ist im Ayurveda ein hoch geschätztes Lebensmittel, dem wir uns von verschiedenen Aspekten her nähern wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil Milch das Sekret der Drüse eines weiblichen Säugetieres ist, wobei es sich überwiegend um die Kuh handelt, betrachten wir zunächst die Kühe selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Vedische Zeitepoche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arier der vedischen Epoche führten auf ihrer lange Zeiträume währenden Völkerwanderung aus ihren Stammwohnsitzen über Persien ins Industal große Rinderherden und Ziegenbestände mit sich.&lt;br /&gt;Die Milch der Kühe bildete stets die Grundlage des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es sich bei Rinderherden überwiegend um Kühe handelt, können wir ruhig generell nur von Kühen sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Arier waren Kühe heilige Wesen, die dem Menschen mit ihrer Milch Gesundheit, Kraft und Spiritualität verliehen. Die Kuh wurde als eine der Mütter der menschlichen Gesellschaft angesehen. Der Ochse, der zum Bestellen der Felder eingesetzt wurde, galt als Vater der menschlichen Gesellschaft. Mütter und Väter galt es zu verehren, wenn die Gesellschaft von Bestand sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bhagavad-gita, dem heiligen Buch der Hindus, spricht Gott Krishna persönlich vom Schutz der Kühe „go-raksyam“. In den Veden heißt es, dass wer eine Kuh töte, so oft wiedergeboren werde, als die Kuh Haare auf dem Fell habe. Kühe wurden also nicht um ihres Fleisches willen getötet, sondern wie Schwestern verehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Mythos nach inkarnierte Krishna zu Beginn des Kali Yuga im nordindischen Dorf Vrindavana, um den Menschen das Wissen zu bringen, die dunkle Zeitqualität dieses beginnenden Yugas zu überstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krishna diente dem Dorf als Hirtenjunge. Zusammen mit seinen Freunden weidete er die Kühe. Er wird in den Schriften auch Govinda genannt, „jemand der den Kühen Freude bereitet“ und auch Gopala „der Freund der Kühe“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach mehreren tausend Jahren sind Kühe heute noch bei den Hindus heilige Tiere, denen kein Leid zugefügt werden darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Konventionell gehaltene Kühe im Europa des 21. Jhdt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Seit Beginn des Kali Yuga hat die Finsternis bereits beträchtlich zugenommen, wie täglich festzustellen ist. Leider verläuft diese Entwicklung nicht linear sondern exponentiell schnell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist noch gar nicht so lange her, dass Kühe ganz selbstverständlich auf die Weide kamen, wo sie Bewegung und eine gewisse Selbstverantwortung hatten. Die natürlich vorkommenden Kräuter und Blumen bildeten ihre Ernährung und sicherten die Qualität ihrer Milch. Manchmal trifft man solche „Glücklichen Kühe“ noch beim Bergwandern im Allgäu und in den Alpen. Der Almauf- und Abtrieb kündet von einer natürlichen Einstellung zu den Tieren und deren Haltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität der konventionell gehaltenen Kühe ist jedoch eine ganz andere. Häufig in reiner Stallhaltung gefangen und versklavt, führen sie ein dumpfes, entwürdigtes Dasein. Die Hörner werden abgesägt, damit sich die Tiere bei ihrem engen Raumangebot nicht gegenseitig verletzen. Tiere, die sich gerne bewegen sind zur Bewegungslosigkeit verdammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernährt werden sie mit Mastfutter, das häufig bereits genmanipuliert oder sogar tierischen Ursprungs ist, obwohl Kühe reine Pflanzenesser sind. Standardisierte Antibiotikaverabreichungen, damit sie aufgrund ihrer unnatürlichen Lebensweise nicht bakteriell erkranken, finden sich als Spuren sowohl in der Milch als auch im Fleisch wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken wir nur einmal an die sogenannte „Rinderpest“, die durch das Füttern von Tiermehl ausgelöst wurde. So antwortet die Natur auf Verstöße gegen ihre Regeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die konventionelle Milch kann außerdem Rückstände von anorganischen Düngemitteln und Steroiden enthalten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede stillende Mutter weiß aus eigenen Erfahrung, dass die von ihr verzehrte Nahrung einen direkten Einfluß auf die Qualität ihrer Milch hat. Nimmt sie in dieser Phase Antibiotika zu sich, bekommt auch ihr Baby Antibiotiika mit ihrer Milch. Ißt sie blähende Speisen, bekommt auch das Kind Blähungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kühen ist es ebenso. Der gesundheitliche Zustand der Kuh und das Futter, das sie verzehrt, bestimmen die Qualität ihrer Milch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil dieser Zusammenhang so einfach zu verstehen ist, ist es nicht zu verstehen, dass Verbraucher  meistens kritiklos, ohne zu reflektieren und nur am Preis orientiert Milch in ihre Einkaufswagen laden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biologische Milcherzeugung im Europa des 21. Jhdt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogenannte Bio-Milch muß von Höfen mit einem gültigen Lieferantenzertifikat stammen.&lt;br /&gt;Die Anzahl der Tiere pro Fläche ist geregelt und begrenzt. Die Tiere müssen Auslauf haben und dürfen auch im Stall nicht angebunden sein. Wenn der Anteil an eigen erzeugtem Futter über 50 % liegt und der jährliche Anteil an konventionellen Futtermitteln wie Biertreber nur bei max. 5 % liegt, darf die Milch als Öko-Milch vermarktet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EU-Öko-Verordnung erlaubt, dass auf Höfen mit ökologischer Milchwirtschaft gleichzeitig z.B. konventionelle Hühnerhaltung betrieben wird. Der Mist aus dieser Hühnerhaltung darf auf die Öko-Futterflächen ausgebracht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Naturland Verband zertifiziert nur Betriebe mit vollständiger Umstellung auf Öko-Betrieb und verbietet elektrische Kuhtrainer.&lt;br /&gt;Demeter verbietet als einziger Verband das Enthornen der Mutterkühe und ist der einzige Verband, der den Einsatz der Homogeniserungstechnologie verbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Verarbeitung der einmal erzeugten Milch, sind die Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell leider gering.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu empfehlen ist eigentlich nur noch Rohmilch und deren abgepackte Variante für den Handel, die Vorzugsmilch von Höfen mit Biozertifikat. Diese ist naturgemäß nur bis zu vier Tagen haltbar. Jede andere Milch ist abzulehnen, weil sie mehr schadet als gut tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer einen Almbauer kennt, dessen Kühe im Sommer frei auf der Weide sind, braucht nach keinem Öko-Zertifikat zu fragen. Hier ist der Verbraucher garantiert auf der sicheren Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Thema der Ver- und Bearbeitung der erzeugten Milch befassen wir uns im folgenden Blog. Im Dritten und letzten Teil behandeln wir dann den gesundheitlichen Nutzen von biologischer Roh- und Vorzugsmilch wie er in den ayurvedischen Schriften dokumentiert ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113924140486852909?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113924140486852909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113924140486852909' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113924140486852909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113924140486852909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/02/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113751373324132836</id><published>2006-01-17T16:59:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T17:02:18.380+01:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Focus: Gold, Weihrauch und Myrrhe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Matthäus-Evangelium 2, 11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn in wichtigem Zusammenhang von Weisen berichtet wird, die Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke mitbringen, lohnt es sich, diese Gaben näher zu betrachten.&lt;br /&gt;Wer im Gebiet des heutigen „Nahen Ostens“ vom Morgenland sprach, meinte damit, dass die erwähnten Weisen aus dem „Fernen Osten“ kamen, wo die Sonne aufgeht. Damit könnten Persien und Indien gemeint  gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gold&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserer heutigen Zeit kennt man Gold als wertvolles Metall für Schmuck, als Geldanlage, als Zahnersatz oder –füllung, aus der Elektronik und vielleicht noch als „Danziger Goldwasser“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei letzterem nähern wir uns bereits dem Ayurveda. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gold heißt auf Sankrit „Suvarna“, auf Hindi „Sona“ und in Latein „Aurum“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Medizinisch werden im Ayurveda Goldblätter (Sona varak) und Goldasche (Sona bhasma) eingesetzt. Die Veraschung ist ein sehr aufwendiger Prozeß, der unter Verwendung von Quecksilber und Schwefel mehrmals wiederholt wird, bis aus dem Metall ein Heilmittel wird.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Wirkung gemäß Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gold tonisiert die Nerven und das Reproduktionssystem. Generell ist es auflösend, menstruationsfördernd und umstimmend. Es verleiht Stärke und Schönheit, verbessert das Gedächtnis und den Intellekt, verleiht eine klare Stimme und verstärkt die sexuelle Kraft. Es stimuliert die Magenaktivität und den Menstruationsfluß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In hohen Dosen kann Gold aber auch zum Gift werden und Magenschleimhautentzündung mit Krämpfen bewirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antidote sind Eiweiß vom Ei, Milch und Mehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verwendung im Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Fieber, Tuberkulose, Psychosen und anderen Erkrankungen des Nervensystems, Erkrankungen der Harnorgane wie chronischer Blasenentzündung, Hysterie, Epilepsie, Asthma, nervöser Dyspepsie, zu geringem Menstruationsfluß, Impotenz, Sterilität und Syphillis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verzehr von Gold&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goldblätter werden meist zusammen mit Betelblättern verzehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es zusammen mit Punarnava verzehrt wird, verbessert es die Sehkraft, mit Ghee eingenommen verjüngt es die Zellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Verzehr mit Milch und gemahlenem Kandiszucker wirkt es aphrodiasisch. Zur Verbesserung des Gedächtnises wird es zusammen mit Kalmus verzehrt und zur generellen Verbesserung der Gesundheit zusammen mit Safran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Herzkrankheiten verzehrt man es gemeinsam mit Milch, der Rinde der Arjuna Myrobalane und gemahlenem Kandiszucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Stärkung des Immunsystems erhitzt man etwas Gold (Münze, Schmuckstück) von 24 Karat und taucht es dann in kaltes Wasser. Nachdem dieser Vorgang 20 mal und öfter wiederholt wurde, wird das Wasser getrunken. Es hilft auch bei Allergien und wird sogar Krebspatienten dringend angeraten.&lt;br /&gt;Keine Sorge um das Gold, dessen Schmelzpunkt bei über 1000 Grad Celsius liegt.&lt;br /&gt;Eine weniger aufwendige Methode besteht darin, das Gold mind. 1 halbe Stunde lang in entkalktem Wasser mitzuköcheln. Je länger desto besser. Danach trinkt man das Wasser in kleinen Schlucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So betrachtet könnte ein Gläschen „Danziger Goldwasser“ auch ganz gut sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Weihrauch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gläubige Katholiken kennen Weihrauch vielleicht noch von speziellen Gottesdiensten zu besonderen Anlässen als Räuchermittel, von dem man ganz benommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unseren Vorfahren waren Räucherungen mit Weihrauch im Haus und Stall ein häufig geübter Brauch, der heute noch in ganz Asien vollzogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihrauch ist also ein Harz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Shallaki; botanisch: Boswellia serata syn. Boswellia glabra&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Energetisch ist Weihrauch erhitzend, harmonisiert aber alle drei Doshas.&lt;br /&gt;Kapha wird besonders Im Kopf- und Nackenbereich ausgeglichen.&lt;br /&gt;Bei Pitta Konstitutionen und in der heißen Jahreszeit sollte aber die Dosis reduziert werden, weil es zu Rötungen und allergischen Erscheinungen kommen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Geschmack ist süß, bitter, zusammenziehend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wirkung gemäß Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihrauch ist entzündungshemmend, antiseptisch, fettabbauend, blutstillend, gewebeverbindend, desinfizierend, antibakteriell und fungizid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verwendung im Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er kommt zum Einsatz bei Rheuma, Arthritis, Entzündungen aller Art, besonders bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, bei Tumoren, Dysurie, Verdauungsstörungen, Fieber, Asthma, Konjunktivitis, Leberzirrhose und Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Nesselsucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verzehr von Weihrauch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gereinigte Harz steht heute meist in Kapselform zum Verzehr zur Verfügung.&lt;br /&gt;Ungereinigtes Räucherharz sollte nicht konsumiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Myrrhe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun zur letzten der drei Gaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sanskrit: Guggulu; botanisch: Balsamodendron Mukul syn. Commiphora mukul&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie beim Weihrauch handelt es sich bei der Myrrhe um ein Harz, das ebenfalls für Räucherungen Verwendung findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Myrrhe ist energetisch erhitzend, harmonisiert aber alle drei Doshas. Bei übermäßigem Verzehr kann es aber Pitta erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Geschmack ist sauer, salzig, scharf und zusammenziehend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wirkung gemäß Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Myrrhe ist entzündungshemmend, blutreinigend, umstimmend, verjüngend, ein Rasayana für das Fettgewebe, es ist fettabbauend, es ist auch ein Rasayana für das Herz und generell für Kapha-Konstitutionen, es ist tonisch und antiseptisch.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Verwendung im Ayurveda&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Myrrhe beeinflusst alle Gewebe positiv. Sie gilt als das beste Mittel bei Arthritis. Sie wird eingesetzt bei zu hohem Colesterinspiegel, Bronchitis, Cystitis, Debilität, Diabetes, Endometritis, Gicht, Hämorrhoiden, zu wenig weißen Blutkörperchen, Verdauungsstörungen, Lumbago, Menstruationsunregelmäßigkeiten, nervösen Störungen, Neurosen, Fettsucht, Hautkrankheiten, als Katalysator zur Geweberegeneration, zur Ausleitung von Eiter, bei Tumoren, Ödemen, vergrößerter Schilddrüse, bei Abszessen und generell bei rheumatischen Beschwerden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie fördert außerdem die Heilung von Knochenbrüchen und neutralisiert Toxine. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verzehr von Myrrhe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gereinigte Harz steht heute meist in Kapselform zum Verzehr zur Verfügung.&lt;br /&gt;Ungereinigtes Räucherharz sollte nicht konsumiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu beachten ist, dass während der Einnahmephase saure und scharfe Nahrungsmittel zu vermeiden sind, ebenso wie Überanstrengungen, Sex, Sonnenbaden, Alkohol und Ärger, eben alles was Pitta und Vata mehren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer seinen Lieben etwas Gutes tun will, sollte beim nächsten Geschenk für sie vielleicht einmal an die drei Gaben der Weisen aus dem Morgenland denken und darauf zurückgreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihrauch und Myrrhe sind als Räucherharze in ausgezeichneter Qualität zu bekommen. Sie schenken dem Raum in dem geräuchert wird eine gute Note und sorgen für klaren Geist.&lt;br /&gt;Und eine Flasche selbst hergestelltes Goldwasser ist wirklich ein gesundes Elixier und ein ganz besonderes Geschenk. Es muß ja nicht gleich ein Schmuckstück sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113751373324132836?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113751373324132836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113751373324132836' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113751373324132836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113751373324132836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/01/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113638899101964587</id><published>2006-01-04T16:28:00.000+01:00</published><updated>2006-01-04T16:36:31.323+01:00</updated><title type='text'>6. Januar – Erscheinung des Herrn</title><content type='html'>Mit einer Betrachtung des Mythos der „Heiligen Drei Könige“ schließe ich den Exkurs in die Mytologie vorläufig ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Dreikönigsfest, Epiphanie, Theophanie, Weihnachtszwölfer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von unseren germanischen Vorfahren wurde das Jahr nach den 12 Vollmonden berechnet. Zwischen den Vollmonden lagen aber nur 29,5 Tage. Damit hatte das germanische Jahr nur 354 Tage. Elf Tage und zwölf Nächte mussten eingeschoben werden – die „Zeit zwischen den Jahren“ oder die 12 Rauhnächte genannt, in denen die Sonne still stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht auf den 6. Januar, am Ende der Rauhnächte begibt sich „ Wotans Wilde Jagd“ traditionell wieder zur Ruhe. Die Behausungen von Mensch und Tier wurden mit Weihrauch geräuchert, um die "bösen" Wintergeister zu vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im 4. Jhdt. wurde in der Ostkirche am 6. Januar das Epiphanias- oder Theophanie-Fest, die „Erscheinung des Herrn“ gefeiert. Das Fest der Geburt Jesu, der Taufe Jesu und der Erinnerung an das Weinwunder zu Kana. Die Westkirche übernahm dieses Fest gegen Ende des 4. Jhdts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Einführung eines neuen Kalenders durch Papst Gregor XIII. wurde der Jahresbeginn von Papst Innozenz XII. im Jahr 1691 vom 6. Januar auf den&lt;br /&gt;1. Januar verlegt. Das alte Fest des Endes des tiefen Winters am 6. Januar musste mit neuen Inhalten belegt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die heutige Ostkirche feiert am 6. Januar nur noch die Taufe Jesus. Ein Teil der Ostkirche hält aber bis heute liturgisch am Julianischen Kalender fest. So feiern die orthodoxen Christen in Russland und Serbien Weihnachten am 7. Januar und Epiphanie am 19. Januar. In der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtfest Christi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurioserweise kann das genaue Geburtsjahr Jesus aber nicht das Jahr Eins unserer Zeitrechnung gewesen sein. Der Evangelist Matthäus berichtet (siehe Evangelium 2, 1) und ebenso der Evangelist Lukas (siehe Evangelium 1, 5), dass die Geburt Jesu in der Regierungszeit von Herodes dem Großen lag, der 4 v. Chr. starb. Lukas berichtet weiter, dass die Eltern Jesus sich wegen einer Steuererhebung nach Bethlehem begeben mussten. Historisch fand diese Steuererhebung aber erst 6 n. Chr. statt und hätte Josef als Bürger von Nazareth in Galiläa gar nicht betroffen. Weil David in Bethlehem geboren worden war, musste eine Geschichte her, die die Geburt Jesus in Bethlehem belegt. Folgt man der heutigen Auffassung des Max-Planck-Instituts bezgl. des „Stern der Weisen“, so war dieser eine Nova, die im Jahr 5 v. Chr. im Sternbild Adler aufleuchtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum 6. Januar. Die Westkirche konzentrierte sich damals nun auf die im Matthäus-Evangelium 2, 11 beschriebene Anbetung des Herrn durch die Weisen aus dem Morgenland: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Matthäus nennt weder die Anzahl der Weisen, noch bezeichnet er sie als Könige.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im 3. Jhdt. erst wurde von der Anzahl der Gaben auf drei Geber geschlossen. Der Kirchenschriftsteller Tertullian schreibt, dass sie fast wie Könige aufgetreten seien.&lt;br /&gt;Ihre Namen erhielten sie erst im 6. Jhdt. Zunächst hießen sie Thaddadia, Melchior und Balytora. Ab dem 8. Jhdt. wurden sie Caspar, Melchior und Balthasar genannt und offiziell als Könige bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name Caspar ist persisch und bedeutet „der Schatzmeister“, der Name Melchior ist hebräisch und bedeutet „König des Lichts“ und der Name Balthasar ist  babylonisch und bedeutet „Gott schütze sein Leben“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab dem 12. Jhdt. wurden die Weisen mit Lebensabschnitten in Verbindung gebracht. Caspar soll ein Jüngling ohne Bart, Melchior soll ein Greis mit weißem Bart und Balthasar ein Mann im mittleren Lebensalter mit dunklem Vollbart gewesen sein.&lt;br /&gt;Der Bart war dunkel, aber nicht seine Haut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Legende, dass einer der Weisen ein „Mohr“ gewesen sei, ergab sich aus der ebenfalls im 12. Jhdt. entstandenen Interpretation, dass jeder der drei Könige einen der damals drei bekannten Weltteile repräsentierte, nämlich Asien, Europa und Afrika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschenke der Weisen wurden immer wieder verschieden gedeutet. Das Gold, das von Melchior überbracht worden sein soll, symbolisiere den einem König gebührenden Schatz an Weisheit, der von Balthasar überbrachte Weihrauch symbolisiere die hingebungsvolle Opferhandlung und die von Melchior überreichte Myrrhe solle die reinhaltende Kraft der Selbstbeherrschung symbolisieren, heißt es in den „Gesta Romanorum“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es sich bei den „Heiligen Drei Königen“ aller Wahrscheinlichkeit nach nur um eine zweckdienliche Legende handelt, werden Ihre Gebeine bis heute im Kölner Dom als Reliquien verehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sollen von der berühmten Reliquiensammlerin Helena im „Heiligen Land“ gefunden und von dort nach Byzanz gebracht worden sein. Kaiser Konstantin soll sie im 3. Jhdt. an die Stadt Mailand verschenkt haben. Nachdem Friedrich Barbarossa Mailand zerstört hatte, wurden die Reliquien 1164 vom Reichskanzler Rainald von Dassel, der zugleich Erzbischof von Köln war, nach Köln gebracht. Von Dassel war so mächtig und mit Privilegien ausgestattet, dass er den Gegenpapst Paschalis III. aufstellen konnte, um die Überlegenheit der weltlichen Macht zu demonstrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil zwischen Papst und Kaiser, zwischen weltlicher und kirchlicher Macht damals Streit um die Vormacht herrschte, war es für den Kaiser sehr dienlich, die ersten überlieferten Anbeter Jesus zu Königen und damit Vertretern der weltlichen Macht zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;König Otto IV. ließ sich um das Jahr 1200 mit ganzem Gefolge am Dreikönigsschrein im Kölner Dom abbilden. Nach der Krönung in Aachen verehrten die deutschen Herrscher die Gebeine der „Heiligen Drei Könige“ im Kölner Dom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Heilig gesprochen wurden die „Heiligen Drei Könige“ von der römischen Kirche nie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das hätte der weltlichen Macht zuviel Bedeutung gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balthasar ist bis heute der Patron von Köln, der Pilger, Reisenden und Fallsüchtigen, aber auch der Spielkartenfabrikanten, Kürschner und des Gastgewerbes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem 1958 von der katholischen Kirche in Deutschland das Sternsingen wieder eingeführt wurde, ziehen am 6. Januar die Sternsinger von Haus zu Haus.&lt;br /&gt;Sie bitten um Gaben und segnen das Haus. Erstmals geschah das im 16. Jhdt. Damals wurde ein Kreuz an die Haustür gemalt. Später entwickelte sich der Haussegen&lt;br /&gt;C + M + B &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Christus Mansionem Benedicat“&lt;/span&gt; = &lt;span style="font-style:italic;"&gt;“Christus segne das Haus“&lt;/span&gt;, um böse Geister fernzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute schreiben die Sternsinger nur noch die Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Türe und freuen sich der Gaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So leben Legenden über Jahrtausende fort und Menschen glauben an ihre Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Caspar, Melchior und Balthasar&lt;br /&gt;behütet uns auch diese Jahr&lt;br /&gt;vor Feuer- und Wassergefahr“.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113638899101964587?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113638899101964587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113638899101964587' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113638899101964587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113638899101964587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2006/01/6-januar-erscheinung-des-herrn.html' title='6. Januar – Erscheinung des Herrn'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113586225927888624</id><published>2005-12-29T14:16:00.000+01:00</published><updated>2005-12-29T14:17:39.586+01:00</updated><title type='text'>Die 12 Rauhnächte.</title><content type='html'>Die Zeit von Weihnachten bis zum 6. Januar steckt voll Symbolik und Magie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Was hat es mit dieser „Zeit zwischen den Jahren“ auf sich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar gelten als eine Zeit der Wiederkehr der Seelen, der Wilden Jagd und des Erscheinens von Geistern, die bewirtet oder durch Räuchern und Lärmen abgewehrt werden. Die Trennwand vom Diesseits zum Jenseits soll durchlässig sein. Tiere können zu den Menschen sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bezeichnung Rauhnächte hängt mit den wilden, pelzverhüllten Perchten  zusammen (ahd. "ruh" = rauh, grob, haarig, ungezähmt), die die Wilde Jagd symbolisieren. Man glaubte, dass in den Rauhnächten die Percht, eine Sagengestalt, durch die Gegend schleicht. Deshalb stellte man für sie Milch und Brot vor die Tür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch die Bezeichnung Rauchnächte ist gebräuchlich. Sie leitet sich vom "Ausräuchern des Hauses" ursprünglich wahrscheinlich durch einen Priester ab. Durch diese Segnung glaubte man im Spätmittelalter, Geister und Dämonen abzuwehren.&lt;br /&gt;In eine Pfanne oder einem anderen Behälter wird Glut aus dem Herd gegeben. Auf die Glut legt man Weihrauch, Teile des am Palmsonntag geweihten Palmbesens oder andere geweihte Kräuter. Unter Gebet zieht man mit der Pfanne durch das Haus. Hinter dem Vorbeter mit der Rauchpfanne segnet eine zweite Person mit Weihwasser jedes Zimmer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bedeutete Unglück oder den Tod, wenn ein Familienmitglied beim Räuchern fehlte. Die Glutreste wurden üblicherweise ins Feuer geworfen. Dann wurde zum Abschluss ein Rosenkranz gebetet. So ist auch hier deutlich germanisch-keltisches Brauchtum mit christlichen Ritualen verbunden worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Datumsänderung für den Jahresbeginn &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der Tat ist die „Zeit zwischen den Jahren“ durch Irrungen der römischen Kirche entstanden. Es gab Meinungsverschiedenheiten über den Zeitpunkt der Geburt von Jesus Christus und des Jahresbeginns zu Beginn der neuen Zeitrechnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem Jahr 153 vor Christus begann das römische Amtsjahr am 1. Januar. Nun geriet das christliche Kirchenjahr damit in Konflikt. Daraus ergab sich, dass in verschiedenen Gegenden und in verschiedenen Jahrhunderten der Jahresbeginn sowohl am 25. Dezember, am 1. Januar als auch am 6. Januar gefeiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Taufe Jesus wurde von den Christen als „Erscheinung des Herrn“ und damit als Jahresbeginn zunächst am 6. Januar gefeiert. Im Jahr 354 verfügte der römische Bischof Liberius, das Geburtsfest Christi und damit den Jahresbeginn offiziell am 25. Dezember zu feiern, dem Festtag des Lichtgottes Mithras.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Mittelalter wechselte der kirchliche Neujahrsbeginn mehrmals, bis ihn Papst Innozenz XII. im Jahre 1691 auf den 1. Januar festsetzte. Bis diese Umstellung tatsächlich überall stattgefunden hatte, wurde von Bistum zu Bistum das Geburtsfest Christi zu verschiedenen Zeiten gefeiert und das Jahr unterschiedlich begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kaufleute jener Zeit waren so verunsichert, dass sie keine Verträge in diesem Zeitraum datierten, weil das Datum des Vertragsabschlusses je nach Gegend unterschiedlich interpretiert werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Verbote in der Zeit zwischen den Jahren&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In den zwölf Nächten, auch "die krummen Tage" genannt, spinnt man nicht, weil sonst Frau Holle oder Frau Harre kommt und den Rocken verunreinigt. oder weil man Zank und Ungeziefer in das Haus zu spinnen meint. Auch fürchtet man, dass die Hühner das ganze Jahr über keine Eier legen. In anderen Gegenden hütet man sich davor, Hülsenfrüchte zu essen, weil man sonst Geschwüre bekommt. In Thüringen wurde in den zwölf Nächten im Garten an allen Obstbäumen gerüttelt und ihnen zugerufen: "Bäumchen, schlaf nicht, Frau Holle kommt!" Frau Holle ist die uralte germanische Göttin Hel, die die roten Augen der Hexen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur die notwendigsten Arbeiten durften verrichtet werden. Mägde und Knechte hatten frei und bestimmte Hausarbeiten duften nicht verrichtet werden. Wäsche sollte möglichst nicht gewaschen werden und wenn doch, durfte sie nicht über Nacht hängen bleiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Los- und Orakelbräuchen dachte man, in die Zukunft zu blicken. Jeder dieser Tage soll eine Vorbedeutung für Wetter und Schicksal des betreffenden Monats des folgenden Jahres haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch geweihte "Maulgaben" für das Vieh sollte Unheil von Haus und Hof abgewehrt werden, Spenden an Heischende sollten das Glück bewahren. Noch heute sammeln die katholischen „Sternsinger“ am Dreikönigstag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113586225927888624?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113586225927888624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113586225927888624' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113586225927888624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113586225927888624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/12/die-12-rauhnchte.html' title='Die 12 Rauhnächte.'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113352308138284757</id><published>2005-12-02T12:31:00.000+01:00</published><updated>2005-12-02T12:31:21.480+01:00</updated><title type='text'>Warum wir Weihnachten als Fest begehen.</title><content type='html'>Im Monat Dezember möchte ich ein mythologisches Thema behandeln und der Frage nachgehen:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Warum feiern wir überhaupt Weihnachten?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierüber zu reflektieren heißt, weit vor die christliche Zeit zu blicken. Im Monat Dezember feierten unsere germanischen Altvorderen vor der Christianisierung die Wintersonnwende. Nach der längsten Nacht im Jahr siegt das Licht gegen die Dunkelheit und die Tage werden wieder länger. Also ein immer wiederkehrendes Ereignis, das auch verbunden war mit der erneuerten Fruchtbarkeit der Erde und überhaupt allen Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wurde von der römischen Kirche im 2. Jhdt. das Weihnachtsfest willkürlich auf den 6. Januar festgelegt, an dem bis dahin das Fest des Gottes der Fruchtbarkeit Dionysos begangen worden war. Dieser opferte sich jedes Jahr aufs Neue. Sein Blut war Garant zum Fortbestehen allen Lebens. Die Kirche ersetzte Dionysos durch Jesus, der sich durch sein Blut und Leben opferte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals war es noch herrschende Lehre, daß Jesus erst durch seine Taufe im Jordan Gottessohn geworden war. Folglich wurde an Weihnachten die Gottwerdung Jesus gefeiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst auf dem berühmten Konzil von Nizäa im Jahre 325 wurde beschlossen, daß Jesus bereits als Gottessohn geboren worden war. Der römische Bischof Liberius verfügte 354, das Geburtsfest Christi offiziell am 25. Dezember zu feiern, dem Festtag des Lichtgottes Mithras.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das aus Persien importierte Mithras-Fest (sol invictus) war bei den Römern allgemeiner Feiertag, an dem man sich Kerzen schenkte und die Sonnwendfeuer brannte. Der sich im ganzen römischen Imperium ausbreitende Mithras-Kult, der Taufe und heiliges Mahl kennt, war im 3. Jhdt. Hauptkonkurrent des Christentums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Johannes-Evangelium 12, 46 spricht Jesus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;" Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder , der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vom 17. bis 23. Dezember feierten die Römer aus Anlaß der Wiederkehr des Lichtes damals das Fest der Saturnalien. Mit der Wintersonnwende tritt die Sonne in das Tierkreiszeichen Steinbock, der vom Saturn regiert wird, ein. So wurde also auch Saturn in Zusammenhang mit dem Wiedererwachen der Fruchtbarkeit der Erde gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem aus Persien stammenden Mithras wurde in dessen Heimat auch der Feuergott Agni der Veden verehrt. Zu Agni, dem Gott des Herd- und Opferfeuers heißt es im Rig-Veda VI. 9,2:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Der schwarze Tag und der silbrige Tag durchrollen die zwei Räume durch die Kräfte des Wissens; strecke Feuer, als allen Menschen geboren, wie ein König, mit seinem Licht die Finsternis nieder."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte noch eine lange Zeit bis sich der 25. Dezember unter den Gläubigen durchgesetzt hatte. So belehrte noch zu Beginn des 5. Jhdts. der nordafrikanische Bischof Augustinus seine Gemeinde mit den Worten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Wir feiern den 25. Dezember nicht wegen der Geburt der Sonne, wie die Ungläubigen, sondern wegen der Geburt dessen, der die Sonne erschaffen hat.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Erst im 7. und 8. Jhdt. fand das christliche Fest auch in Deutschland Verbreitung. Im Jahr 813 erklärte die Mainzer Synode den 25. Dezember zum „festum nativitas Christi“, dem Fest der Geburt Christi. Die deutsche Bezeichnung Weihnachten tauchte erst im 12. Jhdt. auf. Das mittelhochdeutsche „ze wihen nahten“ bedeutet „in den heiligen Nächten“. Damit waren die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Betrachtung des Wortes Christus nähern wir uns noch ein Stück weiter den vedischen Überlieferungen. Christus leitet sich vom griechischen Christos " der mit Öl Gesalbte" ab und dieses wiederum vom Sanskrit-Wort Krischto, welches Anziehung bedeutet und nur eine andere Form von Krishna "der Allesanziehende", dem Namen Gottes ist. So hat der Name Jesus Christus die Bedeutung von Jesus, der Sohn des Christus oder Krishnas. Er hat sich selbst als Sohn Gottes bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Krishna als Inkarnation des höchsten Gottes Vishnu wurde von einer Jungfrau, Devaki geboren. Im Atharvaveda heißt es dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Gebenedeit seist Du, Devaki, unter den Frauen sei willkommen... Du bist ausersehen zum Werke der Erlösung, in Deinem Busen wird der Strahl des göttlichen Glanzes Mensch werden.... Jungfrau und Mutter, wir grüßen Dich....., denn aus Dir wird der geboren, der uns erlösen soll.... Du sollst ihn Krishna nennen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Land haben sich unterschiedliche Weihnachtsbräuche herausgebildet. Eine typisch deutsche Tradition ist der Weihnachtsbaum. Zunächst hatten die Menschen Gestelle und später Zweige verwendet, an denen sie Äpfel und Nüsse zum Zeichen der Dankbarkeit für ein gutes Jahr oder eine gute Ernte anbrachten. Erst später mit Beginn der Industrialisierung wurde ein Lichterbaum mit Weihnachtskugeln geschmückt, als die uranfängliche starke Verbindung zur Natur zu schwinden begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Hintergrund dieses kurzen Ausfluges in die Vergangenheit und zugleich in die Mythologie meine ich, daß jeder Mensch, egal welcher Glaubensrichtung und Weltanschauung, einen ganz persönlichen Grund haben kann, Weihnachten als heiliges Fest zu begehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. "Von Christus zu Krishna" in "Christus-Krischto-Krishna", Gespräch zwischen Pater Emmanuel Jungclaussen vom Benediktinerkloster Niederalteich und Swami Prabhupada, The Bhaktivedanta Book Trust, 1975.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. "Gedichte aus dem Rig-Veda", Reclam 1964.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. "Grüne Tanne im Kerzenschein" von Sabine Gebhardt-Herzberg in "Visionen" Heft 6/99, S. 30 ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. "Johannes-Evangelium" 12, 46 in "Die Heilige Schrift" Vlg. Modernes Antiquariat, 1977.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück und Erfolg und den inneren Frieden, den es im Leben bedarf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz herzlich&lt;br /&gt;Roland Rau&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113352308138284757?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113352308138284757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113352308138284757' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113352308138284757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113352308138284757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/12/warum-wir-weihnachten-als-fest-begehen_02.html' title='Warum wir Weihnachten als Fest begehen.'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113259485205250711</id><published>2005-11-21T18:40:00.000+01:00</published><updated>2005-11-21T18:40:52.083+01:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Focus: Die Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Sanskrit: Yastimadhu, auch Madhuka&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Energetik: süß/kühlend/süß. Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha wird bei längerer Verwendung vermehrt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Generell ist Süßholz wundheilend, entzündungshemmend, nährend, antiseptisch, antimykotisch, antiviral, antioxydativ und immunmodulierend..&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Wurzel enthält bis zu 14% Glycyrrhizin, das ca. 50 mal süßer ist als Rohrzucker und nach Lakritz schmeckt. Süßholzsaft, ein Auszug aus der Wurzel ist als glänzend süße, dunkle Masse unter der Bezeichnung Lakritze im Handel.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Süßholzsaft ist Bestandteil vieler Hustenmittel, denn Süßholz ist rachentonisch, es fördert den Auswurf und ist schleimbildend.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gegen Husten, Heiserkeit, Bronchitis, Asthma, Dysurie, Entzündungen des Harntrakts wird die Einnahme einer Abkochung aus 5 Gramm Süßholz empfohlen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei Grippe kann Süßholz zusammen mit Ingwer aufgekocht werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als Tee zubereitet wirkt es als mildes Abführmittel.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Süßholz befreit Lunge und Magen von Kapha. Wer zuviel Kapha hat, unter Ödemen, Osteoporose und Bluthochdruck leidet, sollte Süßholz stets in gekochter Milch verzehren, um die ungewünschten negativen Wirkungen zu vermeiden. Bei Verzehr mit Milch wirkt es zugleich als Herztonikum.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Denn in höherer Dosis stört der Wirkstoff Glycyrrhizin den Elektrolythaushalt, wodurch Natrium im Körper gebunden und Kalium vermehrt ausgeschieden wird. Dieser Effekt kann zu Bluthochdruck und Wassereinlagerungen führen. Bei längerer Einnahme von größeren Dosen Süßholz ist also salzarm zu speisen und kaliumreiche Nahrungsmittel wie Bananen sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Sechs Wochen Verzehr sind unter diesen Bedingungen das obere Limit.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beduinen und Karawanen machten sich bereits im Altertum die wasserretinierende Wirkung von Süßholz zu Nutze, um lange Wüstenpassagen ohne Brunnen und Trinkwasser überstehen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gegen Übersäuerung des Magens wird viermal täglich 1 Gramm aus gleichen Teilen Amla- und Süßholzpulver verabreicht.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zusammen mit der aus ihm gewonnenen Glyzyrrhizinsäure wird Süßholz zur Behandlung von Magengeschwüren eingesetzt. Dabei wirkt es gegen eine Vielzahl an Heliobacter pylori Stämmen, auch gegen Antibiotika resistente.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei Schwindel, Ohnmachtsgefühl oder anderen Anzeichen von Unterzuckerung trinkt man als Soforthilfe eine Tasse Tee aus 1 Teelöffel Süßholzpulver. Dieser Tee erhöht den Blutzuckerspiegel ohne Nebenwirkungen. Doch Vorsicht bei Bluthochdruck.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Süßholz ist nerven- und hirntonisch. Es vermehrt die kraniale und cerebrospinale Flüssigkeit.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es fördert auch die Menstruation und ist milch- und samenbildend. Auch eine aphrodisiasische Wirkung wird ihm zugeschrieben.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zur Förderung des Haarwachstums werden die Haare mit einer Abkochung aus Süßholzwurzel gewaschen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als Geschmackskorrigens wird Süßholz häufig als Zutat zu pharmazeutischen Präparaten, Sirupen und Teemischungen verwendet.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aufgrund all ihrer wertvollen Eigenschaften gilt Süßholz in China als eine der zehn wichtigsten Drogen. Im Ayurveda hat es eine lange Tradition, die über Griechenland ins römische Reich und später in die Naturheilkunde und Schulmedizin des Abendlandes hineinreicht.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Und das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Süßholz ist wegen seines niedrigen Preises spektakulär.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113259485205250711?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113259485205250711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113259485205250711' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113259485205250711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113259485205250711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/11/die-ayurveda-natur-apotheke_21.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-113093566958193294</id><published>2005-11-02T13:47:00.000+01:00</published><updated>2005-11-03T06:48:22.716+01:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Focus: Die Olive – Olivenoel und der Olivenbaum&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Gegen Abend kam die Taube zu ihm zurück, und siehe da: In ihrem Schnabel hatte sie einen frischen Olivenzweig. Jetzt wusste Noah, dass nur noch wenig Wasser auf der Erde stand.“ &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Genesis 8,11&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Noch im frühen Christentum ist die Taube mit dem Ölzweig ein Symbol des Friedens und heute findet sich der Ölzweig als Symbol des Friedens auf der Flagge der UNO.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Symbolische Hinweise aus der Mythologie und Realität der Menschen verdienen eine sorgfältige Betrachtung, denn in jedem Fall verbirgt sich hinter ihnen mehr als es zunächst den Anschein hat.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Olivenbaum wird seit ca. 6.000 Jahren kultiviert. Ursprünglich aus Vorderasien stammend, findet man heute Olivenhaine rund ums Mittelmeer und Kulturen auf allen Kontinenten. Es gibt Berichte über Olivenbäume, die 1.000 und mehr Jahre alt sind.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diese ungeheure Lebenskraft des Baumes finden wir auch in seinen Früchten wieder.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Monat November eröffnet die Hauptsaison der Olivenernte, die bis Ende Januar fortdauert. Die Ernte der grünen bis rotschwärzlichen Früchte erfolgt ausschließlich von Hand. Noch am Erntetag kommen die Oliven zur Pressung in die Ölmühle oder zur sonstigen Verarbeitung.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Generell ist die Olive ein sehr gesundes Geschenk der Natur.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sie ist ayurvedisch betrachtet energetisch süß/kalt/süß. Vata und Pitta werden harmonisiert, Kapha aber wird erhöht.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Leider trägt der Verzehr von Oliven auch zur Cellulite-Bildung bei. Personen mit einer ausgeprägten Kapha Konstitution und/oder Neigung zu Cellulite sollten also zurückhaltend beim Verzehr von Oliven sein.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Verzehr von Oliven oder dem aus ihnen gewonnen Olivenöl stärkt die Leber, weicht evtl. vorhandene Gallensteine auf, unterstützt die Regeneration von Haut und Haar, senkt das Gesamtcholesterin und verbessert das Verhältnis von (schlechtem) LDL Blutfett zum (guten) HDL Blutfett, wodurch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen reduziert wird. Weiterhin wirkt er sich harmonisierend bei Bluthochdruck und Diabetes aus.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das leicht verdauliche &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Olivenöl &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;(Olea europea) enthält Vitamine, Fermente, Lipoide, Lecithin, Protein, Chlorophyll, Jodsalze und bis zu 80 % an einfach ungesättigten Fettsäuren. Seine hohe antioxydative Wirkung ergibt sich aus dem hohen Anteil an natürlichem Vitamin E, Chlorophyll und phenolischen Verbindungen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die enthaltene Oleinsäure stärkt die Knochendichte und wirkt so Osteoporose entgegen. Bei Gastritis oder Übersäuerung des Magens nimmt man einen Teelöffel Olivenöl vor den Mahlzeiten. Das Öl legt sich wie ein Schutzfilm auf die Magenschleimhaut.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei Verstopfung verabreicht man Einläufe aus Kamillentee, denen man 1 bis 2 Eßlöffel Olivenöl beifügt, damit der Darm nicht austrocknet.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn es übermäßig trockene Kotmassen aufzuweichen gilt und einen schmerzlosen Abgang zu erreichen, werden Einläufe mit reinem Olivenöl gegeben. In Knie-Ellenbogen-Seitenlage wird vor der Bettruhe 1/8 bis 1/4 Liter Öl eingebracht. Über Nacht kann das Öl die Verhärtung aufweichen, damit der Abgang am nächsten Morgen erfolgt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aufgrund seiner antioxydativen Eigenschaften wird Olivenöl auch für Salben, Cremes, Emulsionen, Lotionen und Linimente verwendet.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Rahmen der ayurvedischen Ölmassage wird Olivenöl gerne für Kapha Konstitutionen eingesetzt. Äußerlich angewendet harmonisiert es Kapha, nach seinem Verzehr verstärkt es Kapha.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Olivenöl enthält relativ wenig Linolsäure und darf deshalb erhitzt werden, jedoch nicht über die 180 Grad Celsius Marke hinaus. Aufgrund dieser Eigenschaft überzeugt es beim Braten und Kochen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kalt verfeinert es Salate und Dressings. Es ist das Öl der Wahl, wenn es ums Einlagen von Gemüse und Käse geht.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei 0 Grad Celsius erstarrt das Öl, bei 6 Grad Celsius kann es weißliche Flocken ansetzen. Seine optimale Lagertemperatur liegt also über der 6 Grad Marke.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Olivenöl darf nicht offen aufbewahrt werden wie etwa in einem Krug, weil es relativ schnell Schimmel ansetzen oder ranzig werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aus 5 kg Oliven wird ca. 1 Liter Öl gewonnen. Weil es allein Mittelmeerraum über 1.000 verschiedene Sorten gibt, die unterschiedlich im Geschmack sind, gibt es auch eine Vielzahl verschiedener Öle. Auch der Reifezustand der Oliven, die Bodenbeschaffenheit und die Art der Pressung bestimmen über Farbe, Konsistenz und Geschmack des Öles.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aus der frühen Ernte im November ergibt sich ein kräftiges, fruchtiges Öl, das leicht grünlich ist. Spät geerntete Oliven ergeben mehr Öl, das aber nicht mehr so grünlich ist. Die besten Öle sollen aus halbreifen Oliven gewonnen werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Traditionell werden die frisch geernteten Oliven mit Steinradmühlen zu einer Paste zermahlen. Es kommen aber auch immer mehr Hammermühlen zum Einsatz, die die Oilven zerschlagen. Die gewonnen Paste wird bei den neuern Mühlen in einer Zentrifuge verarbeitet. Danach muß das Öl von Wasser und Schwebteilchen getrennt werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beim Einkauf ist darauf zu achten, um welche Qualität es sich handelt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die besten Öle tragen die Bezeichnung „extra virgin“. Das bedeutet, dass das Öl mechanisch gepresst wurde, der Ölsäuregrad unter 1 % liegt und das Öl einen guten Geschmack haben muß. Sogenannte Ölverköstiger bewerten die geschmacklichen Eigenschaften des Öls mit einer Skala von 0 bis 9 Punkten. Nur Öle, die mindestens 6,5 Punkte bekommen, dürfen als „extra vergin“ in Verkehr gebracht werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Bezeichnung „virgin“ bedeutet ebenfalls mechanische Pressung, aber einen höheren Säuregrad zwischen 1 bis 3 %.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Öle mit höheren Säuregraden werden als Lampenöl bezeichnet. Bezeichnungen wie „original“, „rein“ oder „light“ deuten auf chemisch raffinierte Öle hin, die weitgehend geschmacklos sind.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die zusätzliche Qualitätsbezeichnung „erste Kaltpressung“ tragen ebenfalls nur die besten Öle, die aus dem ersten Pressvorgang stammen. Wenn das Pressgut höheren Drücken ausgesetzt wird, um mehr Öl herauszupressen, verschlechtert sich die Qualität des Öls aufgrund der beim Pressen entstehenden höheren Temperatur.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nur die ersten drei Kategorien der von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft festgelegten 9 Kategorien für die Bezeichnung und Definition von Olivenöl und Oliventresteröl dürfen für ausschließlich kalt gepresste Öle, ohne übermäßige Temperatureinwirkung verwendet werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diese ersten drei Kategorien heißen:&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Natives Olivenöl Extra&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br/&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Natives Olivenöl&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br/&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gewöhnliches Natives Öl &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bereits die Kategorie 4, als Lampenöl bezeichnet ist nicht mehr zum Verzehr geeignet. Die höheren Kategorien sind für raffinierte Öl und Verschnitte von solchen mit nativem Öl.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das beste Olivenöl trägt somit die Bezeichnung „Extra vergin, Natives Olivenöl extra, 1. Kaltpressung.“&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aus dem großen Angebot solcher hervorragenden Öle, kann jeder das für seinen Geschmack beste herausfinden. Der Test geschieht wie bei einer Weinprobe.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aber nicht nur die Olive und das aus ihr gewonnene Öl sind medizinisch wertvoll.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aus den &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Blättern des Olivenbaums &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;wird traditionell ein Tee gegen Bluthochdruck gekocht. Dieser Tee hat auch eine beruhigende und den Schlaf fördernde Wirkung. Er stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zu guter Letzt noch ein ausgefallenes Rezept:&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Oliven-Pimiento-Quiche&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aus 2 Tassen Dinkel- oder Weizenmehl, einer 2/3 Tasse Butterfett (Ghee), Steinsalz und 1 Eßl. Rohrzucker einen Teig bereiten (ohne Wasser oder Milch) und mindestens 1 Std. kühl stellen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Danach den mürben Teig in eine Backform Größe 26 cm ausschlagen und mit den Fingern in Form bringen und einen Rand formen. Den Teigboden mit einem Hölzchen einstechen und bei 230 Grad 10 Min. backen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;1 große, geschälte Gemüsezwiebel in feine Scheiben schneiden. 2 abgezogene Knoblauchzehen in dünnen Scheibchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch dann in 2 Eßl. Olivenöl goldbraun braten und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Darüber 225 g grobgeraspelten Pecorino Käse streuen. 2 Bio-Eier aus Freilandhaltung mit ½ Becher Sahne und je einer Prise Salz und Pfeffer verschlagen und über den Käse gießen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;3 große spindelförmige Paprikaschoten (Pimientos) in Ringe schneiden und rösten. Danach dekorativ auf dem bisher Hergerichteten auslegen. Ebenso mit 20 schwarzen, entsteinten und in Scheibchen geschnittenen Oliven verfahren.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Den Quiche dann im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad 15 Minuten und danach bei 175 Grad weitere 10 bis 15 Min. backen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zuletzt die Quiche abkühlen lassen und servieren. Sie schmeckt auch kalt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Guten Appetit!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-113093566958193294?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/113093566958193294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=113093566958193294' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113093566958193294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/113093566958193294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/11/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112930004727541405</id><published>2005-10-14T16:27:00.000+02:00</published><updated>2005-10-14T16:32:29.870+02:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Focus: Die Traube – Traubenkur und Wein&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;(Sanskrit: Draksha oder Mridvika)&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Jetzt im „Goldenen Oktober“, wenn die Trauben voll Saft und reif geerntet werden, können Vata- und Pitta-Konstitutionstypen reichlich davon verzehren oder sogar eine Traubenkur machen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Trauben gelten im Ayurveda als die besten aller Früchte.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dunkle Trauben harmonisieren Vata und Pitta (grüne Trauben können Pitta vermehren). Alle Trauben vermehren aber leider das Kapha Dosha, so dass Personen dieses Konstitutionstyps beim Verzehr der köstlichen Beeren zurückhaltend sein sollten.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die dunklen, schwarzen, roten und blauen Trauben sind süß, zusammenziehend, sauer und kühlend.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sie stillen beim Verzehr sofort den Durst, lindern Heiserkeit und Trockenheit im Mund, erleichtern sowohl das Atmen wie auch das Wasserlassen und steigern die Darmperistaltik.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Außerdem sind Trauben nährend, blutbildend und sogar aphrodiasisch.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dionysos oder lateinisch Bacchus ist zugleich der Gott der Fruchtbarkeit und des Weinbaus. &lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Trauben reinigen die Gewebe und Drüsen, sie unterstützen die Entgiftung, wirken Ama und Übersäuerung entgegen und stimulieren die Leber und den Gallefluss.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aufgrund ihre kühlenden Eigenschaften lindern sie Entzündungen und senken Fieber.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei Fieber empfiehlt sich der regelmäßige Genuss eines Glases Traubensaft aus dunklen Trauben, in das ½ Teelöffel Kreuzkümmelpulver, ½ Teelöffel Fenchelpulver und ½ Teelöffel Sandelholzpulver eingerührt werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Genuss von Trauben reduziert das Verlangen nach Alkohol. Bei vergrößerter Leber und Milz wird der tägliche Verzehr einer Handvoll Rosinen empfohlen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wegen ihrer biologischen Eigenschaften wird die Traube auch ganz allgemein als Heilmittel anerkannt. Sie enthält 78 bis 82 Prozent Wasser, das sich vom normalen Trinkwasser durch seinen protoplasmatischen Ursprung und seine speziellen physiologischen Eigenschaften unterscheidet. Der Zuckergehalt in Form von Dextrose und Laevulose zu gleichen Teilen schwankt zwischen 14 und 20 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Außerdem enthält die Traube organische Säuren wie Ameisen-, Essig-, Zitronen- und Maleinsäure sowie Mineralsalze in Form von Phosphaten, und zwar Kalium, Natrium, Kalzium und Magnesium.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;An Vitaminen enthält sie vor allem Vitamin A, Vitamin C und Vitamin B2. Proteine in Form von Gliadin, Spuren von Mangan und Eisenoxyd, Silitium, Jod, Arsen sowie verschiedene aktive Enzyme und Fermente vervollständigen diese einmalige harmonische Zusammensetzung. Die Traube erreicht damit einen Nährwert von ca. 800 Kalorien pro Liter Saft.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nun zur Traubenkur.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Eine Traubenkur wird begleitend zu einer reduzierten Gesamternährungsweise vollzogen, es werden also nicht ausschließlich Trauben verzehrt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Trauben, am besten die dunklen, müssen reif und frisch aus Bio-Anbau stammen. Vor dem Verzehr sind sie sorgfältig zu waschen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beere für Beere wird einzeln am Gaumen zerdrückt und danach gut durchgekaut, weil unter der Schale die Vitamine und Fruchtsalze angereichert sind. Wer keinen Wert auf eine starke Darmanregung legt, spuckt die Schale mit den Kernen wieder aus.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die tägliche Verzehrmenge liegt je nach Bedarf zwischen 1 Pfund und 1 kg Trauben, verteilt auf 2 Mahlzeiten. Morgens auf nüchternen Magen (hier kann auch der frisch gepresste Saft getrunken werden) und eine Zweite vor einem bescheidenen Abendessen. Bewegung in frischer Luft tut nach dem Verzehr gut.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Personen, die unter Diabetes mellitus, Magenbeschwerden verbunden mit Magenbrennen und Blähungen, Erkrankungen des Darmes und Diarrhöe, diffusen Schmerzen und Meteorismus leiden, sollten von einer Traubenkur Abstand nehmen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zuletzt ein Wort zum Wein&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Durchläuft der Traubensaft einen Gärungsprozess, entsteht der uns so liebe Wein, der aber eine erhitzende und nicht mehr kühlende Wirkung wie der Traubensaft hat&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„In Vino Sanitas“ gilt vor allem für den roten Wein, der in Maßen getrunken, der Gesundheit dient. Trinkt man zuviel davon gilt „In Vino Veritas“, weil die Wahrheit dann häufig ganz schnell über die Zunge kommt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein Zuviel an Wein verstärkt das Guna Tamas mit der allzu bekannten mentalen Disharmonie, von der unsere Gesellschaft im Übermaß durchdrungen ist.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Kult des Weingottes Dionysos und die Bacchanalien der römischen Patrizier zeichneten sich deutlich durch Ausgelassenheit, Hemmungslosigkeit und Ausschweifungen aus. Im nachvedischen Zeitalter finden wir Shiva als Repräsentant des Dionysos mit teilweise orgiastischen Kulthandlungen. In modernen Swinger Clubs und Party Treffs findet sich die Handlung wieder, aber ohne Kult und metaphysischen Kontext. Sitte und Moral leiden und Haltlosigkeit tritt ein.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Herbst 2005 freuen sich besonders die Winzer über die gute Qualität der Trauben. Es heißt, dass der diesjährige Jahrgang ein guter bis sehr guter werden wird mit Spitzenwerten bei den Öchsle Graden. &lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei gesundheitlicher Betrachtung des traditionellen Federweißen gilt aber eher der Grundsatz „In Vino Insanitas“, weil die Verdauungskraft und die entgiftenden Organe sehr stark durch den Genuss dieses Getränkes belastet werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch im Ayurveda gilt neuer Wein als ungesund und belastend. Die älteren Jahrgänge sind somit vorzuziehen, auch wenn der Preis für eine Flasche höher ist. Die Vorteile überwiegen unbedingt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112930004727541405?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112930004727541405/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112930004727541405' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112930004727541405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112930004727541405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/10/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112601209973986462</id><published>2005-09-06T15:08:00.000+02:00</published><updated>2005-09-06T15:09:26.533+02:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Im Focus: Honig&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Honig gilt als sattvisches Lebensmittel, das Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, innere Ruhe und Gelassenheit schenkt. Als nährendes Tonikum stärkt es den Körper und gibt Energie.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die zu den verschiedenen Jahreszeiten von den Bienen besuchten Blüten, geben den verschiedenen Honigen verschiedene Qualitäten und dies nicht nur geschmacklich. Sie enthalten auch die Wirkkräfte der jeweiligen Pflanzen. So gilt z.B. Thymian-Honig als sehr wertvoll bei Verschleimung und Auswurf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Grundsätzlich gilt Honig als hervorragendes Mittel gegen ein vermehrtes Kapha. Honig ist zwar süß, aber auch zusammenziehend, leicht und kalt. Besonders der frische Honig trocknet Körpersäfte aus, baut Kapha und Fett ab.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Honig wird häufig als Trägersubstanz für Heilpflanzen verwendet. Er kann die Wirkstoffe der Pflanzen aufnehmen, ohne seine spezifisch eigenen zu verlieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine Paste aus 2 Teilen Honig und 1 Teil fein zerstoßener Heilpflanze kann äußerlich als Pflaster aufgelegt werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Grundsätzlich sollte nur naturbelassener und schonend kalt geschleuderter Honig verwendet werden. Er ist kühl, trocken und dunkel zu lagern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Honig darf nicht über 40 Grad C. erhitzt werden, weil die empfindlichen Enzyme zerstört werden und in Körper Stoffwechselschlacken entstehen. Braten und backen mit Honig will wohl überlegt sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Babies im Alter unter 12 Monaten dürfen noch keinen Honig bekommen, weil ihr Darm noch nicht vollständig ausgebildet ist. Es könnten sich bestimmte Bakterien vermehren, die zum sogenannten Säuglingsbotulismus führen. Außerdem sollen Babies Kapha aufbauen und nicht abbauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112601209973986462?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112601209973986462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112601209973986462' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112601209973986462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112601209973986462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/09/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112567290049217783</id><published>2005-09-02T16:55:00.000+02:00</published><updated>2005-09-02T17:04:03.500+02:00</updated><title type='text'>Ein Wort zum Thema Basmati Reis</title><content type='html'>&lt;P&gt;&lt;br /&gt;Heute war ich bei einem Discounter einkaufen und fand im Regal zu meiner Erstaunen Basmati Reis im Angebot. Auf der Verpackung las ich, dass er aus dem Punjab stamme. Er sei sorgfältig geschält und zweimal poliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum zu glauben, dass da aus einem hochwertigen Naturprodukt ein wertloses Lebensmittel gemacht wird, das nur noch leere Kohlenhydrate darstellt, denn alles Gute und Wertvolle wurde entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woraus resultiert die eigentliche Qualität des Original Basmati Reises?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Fuße des Himalaya im Kaschmirtal wächst in begrenzter Menge der beste Reis der Welt. Seine Güte verdankt er dem Schmelzwasser des Schnees und der Monsunregen, die die kleinen Talterrassen überfluten. Er wächst häufig mit einer Farnart zusammen, die in Symbiose mit einer Lage lebt. Diese Alge bindet freien Stickstoff aus der Luft und führt ihn den Reispflanzen zu. Keinerlei sonstige Dünger oder Spritzmittel sind erlaubt. Dieser Anbau wird von der indischen Regierung überwacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Basmati Reis enthält viele Mineralstoffe jedoch wenig Natrium, ist relativ eiweiß- und fettarm und deshalb leicht verdaulich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ayurveda ist er als neutral in seiner Wirkung auf die Doshas eingestuft. Sein Potential in Hinsicht auf die geistig/psychische Ebene gilt als sattvisch. Negative Emotionen entstehen nicht. Deshalb wird er als Bestandteil der täglichen Ernährung empfohlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor seiner 2-jährigen Einlagerung wird nur die oberste fetthaltige Hülse entfernt, damit er nicht ranzig wird. Man bezeichnet dieses Verfahren als Entspelzen, das nichts mit schälen zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst durch diese Lagerzeit erlangt er sein unvergleichliches Aroma und seine Bekömmlichkeit. Das Wort Basmati bedeutet übersetzt in etwa der Duftende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die moderne Reisindustrie lässt den Reis nach der Ernte nicht mehr lagern, sondern lässt ihn schälen, begasen und polieren. In einigen Ländern muß er per Verordnung mit künstlichen Vitaminen wieder bepudert werden, weil das wertlos gemachte Produkt sogar gesundheitliche Probleme erzeugen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Original Basmati Reis kommt ausschließlich aus dem Kaschmir Tal. Der als Basmati Reis bezeichnete Reis aus dem Punjab, Amritsar und anderen Anbaugebieten wird zwar aus dem Reiskorn der Sorte Basmati kultiviert, erreicht aufgrund der anderen Anbaubedingungen jedoch nicht die Qualität des Kaschmir Reises.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diese berühmte Qualität hat aufgrund der begrenzten Erntemenge einen deutlich höheren Preis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112567290049217783?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112567290049217783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112567290049217783' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112567290049217783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112567290049217783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/09/ein-wort-zum-thema-basmati-reis.html' title='Ein Wort zum Thema Basmati Reis'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112499252284697914</id><published>2005-08-25T19:55:00.000+02:00</published><updated>2005-08-25T19:56:50.816+02:00</updated><title type='text'>Die Ayurveda Natur-Apotheke</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Focus: Ingwer&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Alles was die Natur hervorbringt, hat Eigenschaften, die im Hinblick auf ihren Einfluß auf die menschliche Konstitution klassifiziert werden können.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;An Hand des Geschmacks im Mund, der Temperaturqualität und dem „Geschmack“ nach der Verdauung wird festgestellt, wie die Doshas beeinflußt werden. Es ist eine geniale Methode, die&amp;nbsp;&amp;nbsp;lediglich Verstand, Wissen und Gespür verlangt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Welche Eigenschaften hat nun der Ingwer?&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Hier gilt es zwischen dem frischen Ingwer (frische Teile des Wurzelstocks) und der pulverisierten Form des getrockneten Ingwers zu unterscheiden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der frische Ingwer sollte eigentlich in keiner Mahlzeit fehlen, weil er das Verdauungsfeuer stärkt. Es regt zugleich den Appetit an und ist blähungshemmend.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir bereiten uns einen leckeren Aperitif aus frisch gepresstem Ingwersaft, etwas frisch gepresstem Zitronensaft und einer Prise Steinsalz. Vor der Mahlzeit ein Schnapsglas voll davon getrunken, tut gut und regt die Verdauung ungemein an.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wie man nach dem Genuß von Ingwer rasch feststellen kann, wirkt er erwärmend und regt die Durchblutung an. Medizinisch wird er auch zur Stärkung des Herzens eingesetzt.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn es draußen kühl und feucht ist, kann eine gute Tasse heißer Ingwer Tees die Laune deutlich heben. Es gibt ihn pur oder gemischt mit Kräutern in Beuteln und gemischt auch in loser Form je nach Gusto.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beim Ingwer Tee reden wir von getrocknetem Ingwer in Pulverform oder manchmal in kleinen Stückchen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Pulver kann auf einfache Weise beim Kochen den verschiedensten Speisen zugesetzt werden. Rheumatiker trinken morgens und abends ein Glas frische, möglichst naturnahe Vorzugsmilch mit einem Teelöffel Ingwer Pulver. Damit sollen Gelenkschwellungen und –schmerzen gelindert werden können.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wer unter den Symptomen der sogenannten Reisekrankheit leidet, sollte es mit Ingwer Tabletten oder Ingwer Kapseln versuchen. Beschwerden wie Schwindel und Erbrechen können damit vermieden werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die erhitzende Wirkung des Ingwers kann bei hohem Konsum das Pitta Dosha erhöhen. Wer Pitta Probleme hat, sollte also mit Ingwer sparsam umgehen. Symptome wie Gastritis, Gallensteine und auch Hautausschläge könnten durch den Verzehr von Ingwer negativ beeinflusst werden.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wer jedoch eher Probleme mit seinem Vata Dosha oder seinem Kapha Dosha hat, kann die Kraft des Ingwers in der Regel uneingeschränkt nutzen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112499252284697914?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112499252284697914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112499252284697914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112499252284697914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112499252284697914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/08/die-ayurveda-natur-apotheke.html' title='Die Ayurveda Natur-Apotheke'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112169385578999493</id><published>2005-07-18T15:03:00.000+02:00</published><updated>2005-07-18T15:37:35.880+02:00</updated><title type='text'>Sommerfrust durch Mundgeruch!</title><content type='html'>Wenn im Schwimmbad oder im Biergarten die Platz- bzw. Tischnachbarn von einem wegrücken und offensichtlich kein Gespräch oder Nähe wünschen, kann das an schlechtem Mundgeruch liegen, den man selbst vielleicht gar nicht so bemerkt. Dies gilt auch für Situationen bei der Arbeit mit Kollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stoffwechselstörungen führen häufig zu Absonderungen im Mundraum und Ablagerung von Belägen auf der Zunge. Graue bis braune, häufig übelriechende Ausscheidungen, die ein guter Nährboden für Bakterien sind, sollten täglich mindestens zweimal von der Zunge entfernt werden. Hierfür werden in Asien seit Jahrtausenden sogenannte Zungenreiniger verwendet.&lt;br /&gt;Hygiene ist noch heute bei den Menschen in Asien besser etabliert als in westlichen Haushalten.&lt;br /&gt;Auch in den U.S.A. ist es inzwischen selbstverständlich, neben der Zahnbürste einen Zungenreiniger zu verwenden.&lt;br /&gt;Große Drogerieketten führen Zungenreiniger als Ergänzung zur Zahnbürste. Vereinzelt tauchen sie jetzt auch in deutschen Drogeriemärkten auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war dieses nützliche Instrument, das von gebildeten, hygienebewußten Kreisen Europas während des 18. und 19. Jhdts. ganz selbstverständlich benutz worden war, nach der massiven industriellen Vermarktung der Zahnbürste in Vergessenheit geraten. Erst vor ca. 20 Jahren kam der Zungenreiniger wieder in europäische Badezimmer zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäß einer Untersuchung der American Dental Association bewirkt das Reinigen der Zunge sogar eine 33%ige Verringerung bei Zahnbelägen und eine 10mal wirkungsvollere Beseitigung unerwünschter Bakterien als dies beim reinen Zähneputzen der Fall ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Tung`s Zungenreiniger beseitigen mühelos und wirkungsvoll Beläge von der Zunge. Sie sind aus hygienischem u-förmig gebogenem Edelstahl, an dessen Enden jeweils ein Gummigriff für gute Handhabung sorgt. Eine lange Lebensdauer des Produktes ist somit gegeben. Auf zusätzliche Bürstchen zum Abbürsten der Zunge wurde bewußt verzichtet, weil die empfindlichen Geschmacksknopen auf der Zunge durch das Bürsten gereizt und das Geschmacksempfinden beeinträchtigt werden könnte. Einfaches Abstreifen reicht völlig aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Handhabung ist denkbar einfach. Bei herausgestreckter Zunge wird der Belag soweit als möglich vom hinteren Zungenbereich nach vorne abgestreift. Der im U-Bogen haftende Belag wird mit einem Kosmetiktuch abgenommen, das anschließend entsorgt wird. Der Zungenreiniger selbst kann einfach unterm heißen Wasser gereinigt werden.&lt;br /&gt;Es ist das ideale Hygieneprodukt für alle, die Probleme mit Mundgeruch und bakteriellen Zungenbelägen haben bzw. ihre tägliche Mundhygiene wirkungsvoll ergänzen möchten.&lt;br /&gt;Dr. Tung`s Zungenreiniger sind über jede Apotheke erhältlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112169385578999493?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112169385578999493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112169385578999493' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112169385578999493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112169385578999493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/07/sommerfrust-durch-mundgeruch.html' title='Sommerfrust durch Mundgeruch!'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-112065091271980999</id><published>2005-07-06T13:09:00.001+02:00</published><updated>2005-07-06T13:55:12.726+02:00</updated><title type='text'>Sommertime and the Living is easy!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Yes or no? wie immer gilt eine solch pauschale Aussage nur für diejenigen, die bewußt und gemäß ihrer Konstitution sowie ihrer sozialen Situation zu leben verstehen und deren Mind sich im Zustand der Ausgeglichenheit befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Jahreszeit hat ihre ganz speziellen Einflüsse auf unsere individuelle Natur. Bei denjenigen mit vorherrschendem Pitta Dosha, sei es konstitutionell oder konditionell, wirkt sich ein heißer Sommer mit viel Sonne als zusätztliche Aggregation des Pitta Doshas aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vata Naturelle fühlen sich bei höheren Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit richtig gut, während Kapha betonte Personen ein Klima mit niedrigerer Luftfeuchtigkeit bevorzugen. So kann die Natur für einen Ausgleich der Doshas sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitta Konstitutionstypen sollten im Sommer verstärkt auf ihr Wohlergehen achten. Sie haben häufig eine eher helle bis rötliche Haut, die auf Sonnenbestrahlung relativ rasch mit einer Rötung bis hin zum Sonnenbrand reagiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Medien seit Jahren vor allzu heftigem Sonnenbaden warnen, habe ich während meines jüngst zu Ende gegangenen Urlaubs im türkischen Belek viel zu viele blasse Menschen mit großflächigen Rötungen am ganzen Körper gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können wir tun, wenn der Sonnenbrand seine Spuren bei uns zeigt? Schatten ist angezeigt und eine die betreffenden Körperpartien schützende Kleidung. Auch im Wasser empfiehlt sich ein T-Shirt, weil die Brechung der Sonnenstrahlen im Wasser deren Intensität deutlich verstärkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Aloe vera Pflanzen zur Verfügung hat, sollte das reine Blattgel immer wieder auf die verbrannten Hautpartien auftragen. Dies wirkt kühlend, lindernd und Pitta besänftigend. Auch reiner Yoghurt vermischt mit Gurkenmus bringt Linderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr gut sind die ayurvedischen After Sun Pflegeprodukte der Marke Sathya. Sie sorgen für eine makellose Bräune ohne Häutung und Schuppung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorbeugen ist wie immer besser als Nachsorgen. Ich verwende die Sathya P 15 Sonnenschutzcreme mit relativ hohem Sonnenschutzfaktor, die meiner Pitta Haut hervorragende Dienste leistet. Obwohl sie im Wasser auf der Haut haften bleibt, creme ich alle 20 Minuten nach. Außerdem halte ich ich mich weitgehend im Schatten auf. Regelmäßige Abkühlungen im Wasser oder unter der Dusche schützen vor Überhitzung. So werde ich braun, ohne mir einen gefährlichen Sonnenbrand zu holen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerne halte ich mich im Sommer bis weit in die Nacht unterm freien Himmel mit seinem kühlenden Mondlicht auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erhöhtes Pitta will selbstverständlich auch über die Ernährung ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;Alles was Pitta besänftigt ist angesagt. Das sind kühlende, süße, bittere und herbe Speisen und Getränke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spontan fällt mir die wohlschmeckende Rosenblütenkonfitüre ein. Ein köstlich erfrischender, süßer und kühlender Brotaufstrich oder auch pur als Dessert. Zum Trinken empfiehlt sich Pitta Tee. Warme Getränke kühlen bei Hitze nachhaltiger als kalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reduzieren Sie dagegen den Verzehr von erhitzenden, schrfen, sauren und salzigen Speisen und Getränken. Beim Kochen und Braten bitte möglichst wenig Fett verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer diese wenigen Hinweise befolgt, kommt gut über den Sommer und hat viel Freude im Urlaub, sei es am Meer oder in den Bergen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-112065091271980999?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/112065091271980999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=112065091271980999' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112065091271980999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/112065091271980999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/07/sommertime-and-living-is-easy_06.html' title='Sommertime and the Living is easy!'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-111194005760793148</id><published>2005-03-27T18:02:00.000+02:00</published><updated>2005-03-28T13:53:07.660+02:00</updated><title type='text'>Fußpilz im Frühjahr</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Steht der Karfreitag als letzter Fastentag für das Ende der Fastenzeit, so ist Ostern stets nach dem ersten Vollmond im Frühjahr das uralte Fest für Erneuerung und Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach sieben Wochen ayurvedischer Entschlackungskur fühle ich mich richtig gut, bin munter und fit zu neuen Taten. Mit einigen Kilos weniger auf den Rippen schwinge ich mich bei warmer Frühlingsluft aufs Fahrrad, um ein wenig zu radeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ein Problem tut sich auf. Es brennt und juckt am kleinen Zeh. Das wird doch nicht ein Fußpilz sein? Leider ja, wie sich herausstellt. Also blieb der letzte Besuch im Hallenbad nicht ohne Folgen. Was ist zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wasche meine Füße zunächst mit Neem-Seife, desinfiziere dann zusätzlich mit Neem-Tinktur und trage anschließend sorgfältig etwas Neem-Öl auf. Diese Prozedur wiederhole ich täglich die kommenden vierzehn Tage. Weil Neem-Öl eher unangenehm riecht, sind die Socken unbedingt jeden Tag zu wechseln und zu waschen.&lt;br /&gt;Neem ist die gesündere und nebenwirkungsfreie Alternative zu den bei Fußpilz üblichen Mitteln.&lt;br /&gt;Die von mir gebrauchten Produkte enthalten alle Extrakte vom Neem-Baum. Dieser ist bekannt wegen seiner antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften. Auch einigen Viren soll er das Leben vergällen. Es gibt in Indien sogar Verhütungsmittel auf Neem-Basis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meine Ayurveda-Empfehlung:&lt;/span&gt; Neem ist bei Fußpilz ein guter Helfer. Probiert`s einfach selbst mal aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-111194005760793148?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/111194005760793148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=111194005760793148' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/111194005760793148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/111194005760793148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/03/fupilz-im-frhjahr.html' title='Fußpilz im Frühjahr'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-11235203.post-110995969765725232</id><published>2005-03-05T04:05:00.000+01:00</published><updated>2005-03-06T21:05:00.373+01:00</updated><title type='text'>Entschlackung in der Fastenzeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Seit Mitte Februar erleben wir alle die Kapha-Zeit, die bis Ende Mai fortdauert. Es ist sicher kein Zufall, daß auch die christliche Fastenzeit in diesen Zeitraum fällt, denn jetzt ist die günstigste Jahreszeit, um seinen Körper von Stoffwechselschlacken zu befreien, und gleichzeitig mit ein paar Pfunden weniger Körpergewicht in die wärmere Jahreszeit zu starten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vier Wochen ayurvedischer Reinigungskur bei mir zuhause fühle ich mich gut, bin sechs Kilo leichter und meine beginnende Weitsichtigkeit ist wie weggeblasen.&lt;br /&gt;Am Samstag vor Aschermittwoch war mein erster Fastentag, denn es war noch abnehmender Mond, während an Fast-Nacht selbst bereits Neumond war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen stationären Pancha Karma Kuren im Laufe der vergangenen Jahre, habe ich meine individuelle Methode gefunden.&lt;br /&gt;Erst am zweiten Fastentag nehme ich morgens auf nüchternen Magen etwa 1 Eßl. voll Ghee (reines Butterfett) zu mir, esse sonst den ganzen Tag nichts, trinke aber viel warmen Tee. Morgens ist es Brennessel Tee bestehend aus Blättern, Wurzel und Samen, mittags Ingwer Tee, nachmittags eine Fastentee Mischung und abends eine Abendtee Mischung.&lt;br /&gt;Mit ein wenig frisch gepreßtem Zitronensaft schmecken alle diese Tees etwas frischer.&lt;br /&gt;Am dritten Tag nehme ich 2 Eßlöffel voll Ghee zu mir und am darauf folgenden Tag 3 Eßl. voll.&lt;br /&gt;Sonst nehme ich nichts zu mir, trinke aber wie am zweiten Tag viel warmen Tee zum Ausgleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am fünften Tag führe ich die ayurvedische Darmreinigung durch, eine sehr alte Methode, die es ermöglicht, den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After zu spülen und zu reinigen.&lt;br /&gt;Dabei handelt es sich um keine Abführmittel. Unter wiederholter Ausführung einiger Yoga Asanas schleuse ich den aufgekochten Sud aus dem Malasudhi Curna nach dem Trinken mehrfach vom Magen durch den Darm. Nach einigen Stuhlgängen ist die ausgeschiedene Flüssigkeit dann relativ klar und sauber. Spätestens zwei Stunden danach nehme ich eine leichte Mahlzeit in Form einer ungesalzenen Reissuppe mit etwas Ghee zu mir, damit der Darm nicht austrocknet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab dem sechsten Tag folgt eine zehntägige Enschlackung mit Hilfe geeigneter Ernährung. Morgens trinke ich ein Glas warmes Wasser mit frischem Zitronensaft und etwas Honig. Tagsüber nehme ich zwei leichte Mahlzeiten aus original Basmati Reis, Mung Dal und etwas Gemüse zu mir und trinke immer wieder reichlich warmen Kräuter- und Ingwertee.&lt;br /&gt;Zu den Mahlzeiten nehme ich Triphala.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der gesamten Kur massiere ich mich morgens und abends mit Kapha Öl ein. Leichte Bewegung in frischer Luft tut mir gut und die 12 Surya Namaskar am Morgen geben frische Energie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil in diesen Ausleitungstagen auch geistige Schlacken gelöst werden, verzichte ich auf die meisten Medien bis aufs Internet, höre stattdessen wohlklingende Musik und lese erbauliche Literatur. Meditation schafft inneren Frieden und geistige Klarheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will bis zum Karfreitag weitermachen, um das Frühjahr dann mit neuem Elan begrüßen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/11235203-110995969765725232?l=ayurvedablog.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/feeds/110995969765725232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=11235203&amp;postID=110995969765725232' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/110995969765725232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/11235203/posts/default/110995969765725232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ayurvedablog.blogspot.com/2005/03/entschlackung-in-der-fastenzeit.html' title='Entschlackung in der Fastenzeit'/><author><name>Roland Rau/www.ayurveda-shop.com</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17458458780250243791</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='00043228260946834256'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>